Gladio: Bundesregierung beantwortet Fragen zu geheimen Erddepots der Untergrundarmeen


Bild: hamburg-funshirt.de
„Die Bundesregierung ist im Wesentlichen seit Beginn der Auflösung der Staybehind- Organisation des Bundesnachrichtendienstes (BND) um Offenlegung der Tätigkeit dieser Organisation bemüht“, heißt es technokratisch formuliert in einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linkspartei in Sachen Nato-Geheimarmeen, die auch als Gladio und Stay behind bezeichnet werden.

Von Marcus KlöcknerTELEPOLIS

Im Kern geht es bei der Anfrage der Linkspartei um geheime Erddepots, die 1996 in Berlin entdeckt wurden und in denen Waffen und weitere Ausrüstungsgegenstände enthalten waren. Ulla Jelpke und weitere Abgeordnete wollten unter anderem wissen, wann genau die Depots nach Kenntnis der Bundesregierung entdeckt wurden und wie es überhaupt dazu kam, dass diese Depots gefunden wurden.

Zum Verständnis: Die Mitglieder der Nato-Geheimarmeen haben im Hinblick auf eine mögliche Aktivierung ihrer Untergrundorganisation im Falle einer Invasion durch die Sowjetunion geheime Erdverstecke angelegt. Darin waren allerlei für den Partisanenkampf notwendige Ausrüstugnsgegenstände eingelagert.

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