Militärbischof Dutzmann mahnt Sicherheits-Gesamtkonzept an


Militärpfarrer spenden gemeinsam den Segen
Militärpfarrer spenden gemeinsam den Segen
Der scheidende evangelische Militärbischof Martin Dutzmann hat die kirchliche Forderung nach einem sicherheitspolitischen Gesamtkonzept bekräftigt.

evangelisch.de

Die Bundeswehrsoldaten könnten sich zwar darauf verlassen, dass ihr Einsatz einer rechtlichen Überprüfung standhält, sagte Dutzmann zum Abschluss der 59. Gesamtkonferenz der evangelischen Militärgeistlichen am Donnerstag in Wittenberg. Einen politischen Rahmen für Auslandseinsätze hätten sie jedoch nicht.

Es müsse ein Gesamtkonzept geben, das hinreichend differenziert etwa zwischen den jeweiligen Einsätzen, Ländern und Zielen, betonte der Theologe. Militärisches Handeln dürfe im Rahmen dieses Konzepts nur die Ultima Ratio unter ganz engen Maßgaben sein. Soldaten müssten wissen, wofür sie ihr Leben aufs Spiel setzen.

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1 Comment

  1. Ist doch klar, für einen evangelischen Schwurbelkünstler sind die Vorgaben der größten Säulenheiligen Martin Luther die Rechtsnorm

    Martin Luther als moralischer Drecksack definiert die typisch christliche Bibelauslegung: “In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, daß Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.” Kommt jemand gar auf die Idee christliche Gewaltorgien zu verurteilen, dem befiehlt er: „Es ist besser, wenn Tyrannen hundert Ungerechtigkeiten gegen das Volk verüben, als dass das Volk eine einzige Ungerechtigkeit gegen die Tyrannen verübt.“

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