Vatikan: Ab jetzt lieber transparent


Kardinal_Reinhard_MarxDer neu eingerichtete „Wirtschaftsrat“ im Vatikan soll dabei helfen, die Finanzen zu ordnen. Papst Franziskus hat dabei Kardinal Marx eine wichtige Rolle zugedacht. Schwarze Kassen soll es nicht mehr geben.

Von Jörg BremerFrankfurter Allgemeine

Auf Reinhard Kardinal Marx, den Erzbischof von München und Freising, kommt viel Arbeit zu. In Deutschland wird er der Bischofskonferenz vorstehen, in Rom hat ihn Papst Franziskus auf einen Schlüsselposten berufen: Er wird den neu eingerichteten „Wirtschaftsrat“ leiten. Der Rat untersteht dem neuen „Finanzminister“ am Heiligen Stuhl, dem australischen Kardinal George Pell.

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2 Comments

  1. @rhenus
    Die studierten Zombiejünger verstehen dabei so viel vom Geld wie ein Kuh vom Singen

    Etwa 10% der RKK Priester sind dazu noch abhängig von Alkohol, Drogen, Medikamenten und Spielsucht. Bischof Walter Mixa/Augsburg prügelt Kinder, säuft auf Kosten eines Waisenhauses für 5.000 €/Jahr edle Weine und vergeigt 400.000 DM. Weitere Priester verzocken wie John Regan/Las Vegas 295.000 US$, Dominikaner Francesco Rico 700.000 €, Bischof Fanc Kramberger, die „Ordensgemeinschaft der Armen Brüder des Heiligen Franziskus“ in Achen verpraßt etwa 7 Mill. € in krassem Luxus, einige RKK Priester in Maitland-Newcastle verzocken 12 Mill. A$ mit Investmentfonds, Bischof Nowak/Magdeburg 45 Mill. €, Bischof Anton Stres und Marjan Turnsek in Maribor 800 Mill. €, usw.

    Nicht zu vergessen die über 3 Milliarden US$, die US-Bistümer und Orden nach Gerichtsurteilen an Missbrauchsopfer zahlen mussten. Kardinal Timothy Dolan versteckt deswegen 57 Mill. US$ vor Gläubigern in Treuhandfonds. Erzbischof Gaetano Alibrandi aus Dublin hortet Mill. € aus Chile auf 3 geheimen Privatkonten,

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  2. „Die Kirche müsse „endlich das Thema Geld abräumen“, um sich wieder ganz dem Hirtenamt zu widmen, sagt Marx. Dabei müssen in der Kurie Widerstände überwunden werden. Vor allem Italiener sind nicht davon angetan, wenn ihnen dieser Papst „vom anderen Ende der Welt“ ihre jahrhundertelang gehütete Kurie entreißt, die bisweilen eine exterritoriale Außenstelle italienischer Geldwäscher war“.

    Wie schön der klerikale Saubermann Marx Vorurteile bedient; jetzt fehlt nur noch die teutonische Warnung „Italiener seien an sich faul“.

    Dass sein deutscher Amtsbruder Mixa bei einer versuchten Geldwäsche von 400.000 DM am Mazedonischen Flughafen Skopje während seiner Dienstreise in Bundeswehruniform ertappt wurde, war offenbar in Marx’schen Kategorien noch nicht mafiotisch, sondern eher ein bischöflicher „Mundraub“ Vielleicht wenn Mixa Italiener gewesen wäre….? 😉

    Auch sein deutscher Mitbruder Tebartz von Elst war mit dem zweckentfremdeten Abräumen von Spendengeldern für soziale Wohnungen im eigenen FürstenPalast wohl nicht mafiotisch?…. 😉 Ja wenn er Italiener gewesen wäre……? 😉

    Am „Abräumen“ des priesterlichen Kindsmissbrauchs arbeiten die Bischöfe wie der Vatikan seit dem 1 Jahrhundert unserer Zeitrechnung – ohne wirklichen Erfolg. 😦

    Erst wenn dieser Missbrauchsskandal Skandal endlich „abgeräumt“ wird, kann Marx im Vatikan weiter „räumen“ Solange ist das alles „Schall und Rauch“. 😉

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