Ausstellung: „Türcken, Mohren und Tartaren“


Bild: http://www.potsdam-abc.de
Preußen hatte mit dem islamischen Kulturkreis weit mehr Kontakte, als gemeinhin bekannt. Mit der Ausstellung „Türcken, Mohren und Tartaren“ möchte Dr.Stephan Theilig, der wissenschaftliche Leiter des Brandenburg-Preußen Museums Wustrau, die Beziehungen der zwei Welten beleuchten.

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Integration war im späten 17.Jahrhundert eine recht schlichte Angelegenheit. Als Wien und Ungarn von den Angreifern des Osmanischen Reiches befreit waren, hatten Kriegsgefangene nur eine Möglichkeit, um freie Bürgerrechte zu erhalten: Sie mussten Deutsch lernen, einen Glaubenstest bestehen und sich taufen lassen. In einigen Fällen konnten die eher unfreiwillig Eingebürgerten in Preußen sogar Karriere machen.

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