EKD stoppt Papier zur Sexualethik wegen Streit um Familienbild


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Der vorläufige Verzicht auf ein evangelisches Papier zum Thema Sexualethik ist nach Darstellung des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unmittelbare Folge der kontroversen Debatte über das Familienbild.

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Die Debatte um das im vergangenen Sommer veröffentlichte Familienpapier habe gezeigt, „dass in einigen wichtigen Grundsatzpunkten deutlich Klärungsbedarf besteht“, sagte Vizepräsident Friedrich Hauschildt vom EKD-Kirchenamt in einem am Sonntag vom Radiosender WDR5 ausgestrahlten Beitrag: „Es wäre nach Einschätzung des Rates nicht klug, mit einem weiteren Text an die Öffentlichkeit zu gehen.“

Die ad-hoc-Kommission zur Sexualethik war zu Jahresbeginn gebeten worden, ihre Arbeit zunächst nicht fortzuführen. Der Rat der EKD sehe keine Möglichkeit, die Ergebnisse der Kommissionsarbeit in der laufenden Amtsperiode abschließend zu behandeln, hieß es zur Begründung. Der nächste EKD-Rat, der im Herbst 2015 gewählt wird, könne entscheiden, wie mit dem Thema Sexualethik und den Vorarbeiten umzugehen sei.

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1 Comment

  1. Das evangelikale Frauenbild getreu Martin Luther ist nicht gerade leicht an den Mann zu bringen., da sind höhere Künste der Schwurbelartistik gefragt. Wohl bemerkt hat er hier nur von Frauen geschrieben

    Martin Luthers Texte als psychopathologischer Wahn sind beispiellos Menschen verachtend: „Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden, denn sie richten viel Schaden an, was bisweilen ignoriert wird, sie können nämlich Milch, Butter und alles aus einem Haus stehlen… Schaden fügen sie nämlich an Körpern und Seelen zu, sie verabreichen Tränke und Beschwörungen, um Hass hervorzurufen, Liebe, Unwetter, alle Verwüstungen im Haus, auf dem Acker, über eine Entfernung von einer Meile und mehr machen sie mit ihren Zauberpfeilen Hinkende, dass niemand heilen kann ….“

    Martin Luthers Hasstiraden gegen Frauen sind psychopathisch paranoid, ein extremer Religiot mit krassem Auserwählt-Syndrom : „Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da. Frauen werden mit der Mutterschaft zum Werkzeug Gottes“.

    Martin Luthers Sprachkenntis ist dagegen armselig dumm (Lk 2,14): „Ehre sey Gott in der Höhe, und Friede auff Erden, und den Menschen ein wolgefallen“. Korrekt aus dem Original übersetzt heißt das: „Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“.

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