Teilchenverschränkung: Forschungserfolge in Wien und Innsbruck


foto: university of waterloo Die Polarisation der Lichtteilchen wurde am Campus der University of Waterloo zeitgleich an drei Orten gemessen.
Nachweis der bisher komplexesten Verschränkungszustände von Photonen – Erstmals drei verschränkte Photonen völlig unabhängig voneinander gemessen.

derStandard.at

Die Verschränkung gilt als charakteristische Eigenschaft der Quantenmechanik. Mittlerweile zeichnen sich technologische Anwendungen dieses Phänomens ab, wobei die Nützlichkeit durch immer komplexere Verschränkungszustände erhöht werden kann. Wiener Physiker berichten aktuell im Fachjournal „PNAS“ über die bisher komplexeste Verschränkung von Lichtteilchen – in mindestens 100 Dimensionen.

Bei der Quantenverschränkung bleiben zwei oder mehrere Teilchen auf scheinbar paradoxe Weise auch über große Distanzen miteinander verbunden. Dies erlaubt ihnen scheinbar, einander ohne Zeitverzögerung zu beeinflussen. Könnte man etwa zwei Münzen verschränken, hätte das bei einem Münzwurf folgende Auswirkungen: Sobald man nachsieht und eine Münze Kopf zeigt, liegt augenblicklich auch bei der anderen Münze Kopf oben – auch wenn diese beliebig weit entfernt ist.

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