War Hitler eine Frau?


Nur im Ansatz richtig: Hitler-Darstellung in polnischen Medien. Bild: reuters
Der Historiker Dr. Manfred Oberstallzen ist überzeugt davon. Mithilfe eines Schädels und penibler Textexegese glaubt er jetzt Beweise vorlegen zu können.

Von Jörg Schneider taz.de

Die an kolossalen Irrtümern nicht gerade arme Weltgeschichte schickt sich an, einen weiteren grandiosen Fauxpas in die lange Historie ihrer Fehlinterpretationen einzugliedern.

Der katholische Münchner Historiker Dr. Manfred Oberstallzen wirft eine These in den Raum, die Teile der deutschen, und damit gleichermaßen auch der Weltgeschichte in einem komplett anderen Licht erscheinen lassen und das dunkelste Kapitel unserer kollektiven Nationalvita noch um einiges unvorstellbarer und damit gleichsam irrsinniger schimmern lässt, als das ohnehin bereits der Fall ist.

 

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5 Comments

  1. Der Manfred Oberstallzen sollte aufhören Hypothesen zu entwerfen, sondern sich mit den Fakten beschäftigen

    Im Dritten Reich gibt es 95,2% Christen, 62,7% evangelische und 32,5% katholische. Folgich sind alle Mörder, Kriegsverbrecher und KZ-Schergen „liebe gute“ Christen. Bei 10% NSDAP-Mitgliedern sind die Priester/Pfarrer und Lehrer zu 50% Parteigenossen. Der RKK Prälat und Abgeordnete Dr.Dr. Ludwig Kaas als Vorsitzender der Zentrumspartei sorgt im März 1933 für die Annahme vom „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ und dem „Ermächtigungs Gesetz“.

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  2. @rolo
    Wozu, es ist doch durch Esoterik eindeutig nachgewiesen, der Hitler-Schäferhund Blondi hat die Vernichtungsbefehle für Untermenschen gegeben und auch die Rassengesetze gewünscht. Hitler war als guter Christenmensch und frommer Katholik vollkommen unschuldig

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  3. Die Story erinnert irgendwie an die „Päpstin Johanna“ 🙂
    In dem Zusammenhang sollte der Dr. Oberstallzen auch versuchen, die Geschlechtszugehörigkeit der Eva Braun neu zu definieren. 😉

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