Limburg: „Unglaublicher kriminalistischer Aufklärungsakt“


Bild: @Kiwi_Gold/twitter
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Aktenzeichen 5 Js 14546/13: Zwei Staatsanwälte arbeiten am Verschwendungs- und Verschleierungsfall Limburg. 30 Strafanzeigen gibt es in der Causa Tebartz-van Elst. Nicht alle davon gegen den Bischof.

Von Christian EcklDIE WELT

Der tiefe Fall des Franz-Peter Tebartz-van Elst hat das Zeug zum Lehrstück für Bischöfe. Er sagt viel darüber aus, welche Versuchung die Hierarchie für einen Bischof ist: Dass ein Mann als absolutistischer Herrscher wie ein Landesfürst regieren kann, macht manchen Oberhirten anfällig für einsame Entscheidungen. Geld verdirbt ja bekanntlich den Charakter. Bei Tebartz-van Elst hat es eine zunächst hoffnungsvolle Theologenkarriere zerstört, gleichzeitig aber auch ein Bistum an den Rand der Auflösung gebracht.

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2 Comments

  1. Der Typ labert mit jeder Aussage immer nur saudumm herum, er ist unfähig die Realität zu erkennen. Der Papst hat ihm wohl die öffentliche Reue auferlegt, ansonsten verschwindet er wie Mixa in der Versenkung der Unfähigen und Überflüssigen

    http://www.focus.de/politik/deutschland/tebartz-van-elst-habe-fehler-gemacht-nach-papst-audienz-bittet-der-protz-bischof-um-vergebung_id_3728306.html
    Bis zur Klärung der Vorwürfe war der 54-Jährige beurlaubt worden und in ein Kloster nach Niederbayern geschickt worden. Von dort aus beauftragte er aber noch Anfang des Jahres einen Mitarbeiter mit der Bestellung eines Dienstwagens bei der BMW Behörden Leasing AG in München. Das bestätigte Bistumssprecher Stephan Schnelle der „Bild“. Nach Informationen der Zeitung handelt es sich um einen hochmotorisierten BMW der 5er-Baureihe mit exklusiver Vollausstattung. Der Deal soll über einen Vertragshändler in Wiesbaden gelaufen sein, das Auto wird im Mai geliefert.

    Nach Einschätzung von Kirchenrechtlern hätte Tebartz-van Elst nach seiner Beurlaubung keine Verträge mehr für das Bistum unterschreiben oder derartige Aufträge erteilen dürfen, schreibt das Blatt.

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  2. Neben dem kirchenrechtlichen, dem strafrechtlichen, dem soziologischen wie dem öffentlich-rechtlichen Aspekt kommt noch das „segensreiche“ Wirken eines Jüngers Jesu im 21. Jahrhundert hinzu. 😉

    Das kommt dabei heraus, wenn ein Junggesellenverein, in dem wie die katolische Theolgin Ute Ranke Heinemann sagt „Frauen immer nur mit dem Staubsauger bewaffnet nach oben kommen“, die Fähigkeiten von 50% der Menschheit ignoriert. 😉

    Das systemische Versagen der Organisation katholische Kirche im 21. Jahrhundert zeigt sich aber noch viel dramatischer im ungesühnten uns strafrechtlich unterbelichteten kirchlichen Kindsmissbrauch-Skandal ungeheuren Ausmasses, der nach Auffassung der Junggesellen der Deutschen Bischofskonferenz nun auch wieder nur mit „der Weisser Salbe“ wissenschaftlicher Gutachten, bearbeitet werden soll, nach dem „Motto haltet den Dieb.“ 😉

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_römisch-katholischen_Kirche

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