Der Sturz des Tebartz-van Elst wird sanft sein


Bild: @Kiwi_Gold/twitter
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Der ehemalige Limburger Bischof Tebartz-van Elst erhält eine üppige Pension und womöglich eine angenehme Aufgabe. Auch wenn in Rom der Einfluss seiner Unterstützer Gänswein und Müller schwindet.

Von Christian Eckl DIE WELT

Eigentlich kann man die katholische Kirche ganz gut mit einem weltweit agierenden Konzern vergleichen. Strauchelt ein kleiner Mitarbeiter, so wird er eben entlassen. Strauchelt einer aus der mittleren Führungsebene, so weiß er oft zu viel. Nur so ist es zu erklären, dass Bischöfe, die zum Rücktritt gezwungen werden, zumindest in Deutschland weich fallen.

Einfachen Priestern droht bei Verfehlungen oft die Laisierung. Im Falle von Priestern, die Kinder missbrauchen, ist das durchaus verständlich – doch auch wenn ein Priester zu einem von ihm gezeugten Kind öffentlich steht, droht ihm Liebesentzug durch seine Kirche.

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