Tacheles: Ist die Ehe noch heilig?


Es diskutieren: Hedwig Freifrau von Beverfoerde, Sprecherin der Initiative Familienschutz, Landesbischof Ralf Meister, evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, Moderator Jan Dieckmann, Amelie Fried, Autorin und Silvio Wirth, Sexualtherapeut, Tantra- und Yogalehrer. Foto: Jens Schulze
„Goldene Hochzeit feiert von den Jungen kaum noch jemand!“ Der Spruch scheint nicht aus der Luft gegriffen, wenn man die Statistiken zu steigenden Scheidungsraten betrachtet. Junge Paare verzichten zudem immer häufiger auf Gottes Segen, wenn sie sich vermählen. „Ist die Ehe noch heilig?“, fragt deshalb die evangelische Talkshow Tacheles.

Von Christiane Meisterevangelisch.de

„Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht trennen.“ Die Worte aus Matthäus 19 scheinen im Bezug auf die Ehe eindeutig zu sein. Auch die Formel „bis dass der Tod euch scheidet“, die immer noch auf vielen kirchlichen Hochzeiten gesprochen wird, gibt eine klare Handlungsanweisung. Luther nannte die Ehe dagegen einmal „ein weltlich Ding wie Kleidung oder Speise“. Auch heute diskutiert die Kirche darüber, welchen Wert eine Ehe hat und was eine Familie ausmacht.

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2 Comments

  1. ….aber vielleicht weist das eben auf die vollkommene Abwesenheit eines so genannten Gottes hin…und dieses Palaver in einer Kirche von heute, auf das Dilemma in das uns der Aufklärer Kant Ende des 18. Jahrhundert gestürzt hat…“unsere (mangelnde) Befreiung aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit…..“ 😉 😉

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  2. »Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht trennen.« ist einer der Sprüche, die uns weismachen sollen, dass alles, wenn es toll läuft, „von Gottes Gnaden“, wenn es schiefgeht, aber eigenes Unvermögen ist. Dieser „Gott“ (alle Götter), der zigtausend Kinder verhungern lässt, ist offenbar damit völlig überlastet, dafür zu sorgen, dass Paare zusammenfinden, bestimmte Golfer einlochen, Fußballer Tore schießen, Baseballspieler einen Homerun schlagen etc. m( m( m(

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