Religiotisch: „Die Arche ist kein Märchen“


Timo Roller glaubt daran, dass die Arche Noah wirklich existiert hat – und er sucht nach dem bekanntesten aller Schiffe Foto: SCM Brockhaus
Das Bibel-Epos „Noah“ steht in den USA kurz nach Kinostart auf Platz eins der Filmcharts. Am Donnerstag läuft der Blockbuster auch in Deutschland an. Für den Arche-Forscher Timo Roller ist die Geschichte von Noah mehr als Stoff für Hollywood-Produktionen. Mit pro sprach er, passend zum Filmstart, über seine jahrelange Suche nach dem berühmtesten Schiff der Geschichte.

pro Medienmagazin

pro: Herr Roller, seit vielen Jahren suchen Sie nach der Arche Noah, haben nun sogar ein Buch zum Thema geschrieben. Warum ist es Ihnen so wichtig, dieses Schiff zu finden?

Timo Roller: Ist es mir gar nicht. Ich möchte eher zeigen, dass es die Arche gab, weil ich davon überzeugt bin, dass das, was in der Bibel steht, kein Märchen ist. Ich glaube nicht, dass wir noch viel von der Arche finden werden. Entgegen der Meinung anderer Arche-Forscher gehe ich davon aus, dass das Schiff nicht auf dem unter diesem Namen bekannten Ararat ganz im Osten der Türkei zu suchen ist, sondern auf dem 300 Kilometer entfernten Berg Cudi im Südosten des Landes. Während auf dem Ararat in über 4.000 Metern Höhe vieles durch ewiges Eis konserviert worden sein könnte, ist der Cudi nur 2.000 Meter hoch. Dort noch Reste einer Arche zu finden, ist unwahrscheinlich. Aber ich kann nach Anzeichen dafür suchen, dass sie einmal da war.

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2 Comments

  1. Die geistigen Dünnbrettbohrer und Denkverweigerer haben wieder ein Thema

    Der irische Bischof Ussher rechnet 1640 n.C. als Schöpfung per Genesis den 28.4.4004 v.C., die Sintflut für 1490 v.C. Pharao Thutmosis III erbeutet 21 Jahre später im Krieg bei Megiddo 924 Wagen, 2.238 Pferde, 2.000 Stück Vieh und 300 Gefangene. Die Kreationisten suchen am Berg Ararat schon 13 Mal ihre Arche. Die Fotos von Charles Willis 1972 sind ein Aprilscherz der „Kölnische Illustrierte Zeitung“ vom 1.4.1933, die er kopiert hat. Der Sintflut Mythos nutzt Teile des Gilgamesch Epos (um 1200 v.C.) plus den Codex Hammurapi, vieles davon stammt aus dem Atrahasis Epos (um 1800 v.C.). Im sumerischen Epos dauert das Hochwasser 7 Tage, das Floß hat 3 x 3 Meter.

    Ägyptens Pharaonen, die Chang Dynastie in Chinas, die Jömon Kultur in Japan, Indiens Harappan Kultur, die Caral Kultur in Peru, das Reih der Hethiter, Sumerer, Assyrer und viele andere regieren lustig weiter, deren Königslisten sind ohne jede Lücke. Nomaden wie die Buschmänner, Inuit, Indianer usw. jagen wie immer, die Eiskappen der Pole und Gletscher der Gebirge schwimmen nicht auf. Nach der Sintflut verschwindet 1 Milliarde km³ Wasser spurlos,

    Ein Nachbau eines Pharao Hatschepsut Schiffes mit 25*5*3 m (L*B*H) braucht 70 Tonnen Holz als 100 Stück gesägte Planken 10*20 cm. Das Schiff lädt 50 Tonnen bei 15 Tonnen Ballast und ist 100-fach kleiner als die Arche. Der Nachbau erfordert 10 Mann-Jahre, der Rumpf liegt erst 4 Wochen im Wasser bis er durch 4 – 8% Quellen der Planken dicht ist.

    Auf Tierfrachtern wie die M/V BECRUX werden 16.500 Rinder und Wasserbüffel mit etwa 6.000 Tonnen lebend auf 9 Decks von Australien nach Indonesien oder Arabien transportiert. Die Tiere brauchen täglich 500 Tonnen Frischwasser und 300 Tonnen Getreide. Die Arche wäre mit 300.000 Tonnen 50-fach überladen, die 4 Greise müssen täglich 300 Tonnen Futter, Wasser und Fäkalien bewegen. Den minütlichen Luftwechsel für die 180.000 m² Tierdecks und 2 Futtersilos der M/V BECRUX schaffen 85 Lüfter mit 1500 PS Leistung. Das automatische System fürs Füttern, Tränken und Misten der Tierdecks beschäftigt 10 Mann. Laufend sterben einige Tiere bis zu 800 kg und werden wegen Seuchengefahr per Kran über Bord geworden.

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