Lehmann zu Limburg: Hetzkampagne, aber es gibt nichts zu beschönigen


Karl Lehmann, Bild: wikimedia.org
Kardinal Lehmann: Zwar habe es seitens mancher Medien eine Hetzkampagne gegen Tebartz-van Elst gegeben, doch der Prüfbericht zeige auch, «dass es eben doch erhebliche Fehler und unverantwortliche Missgriffe gab»

kath.net

In der Affäre um den zurückgetretenen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst gibt es nach Ansicht von Kardinal Karl Lehmann (Foto) nichts zu beschönigen. Zwar habe es seitens mancher Medien eine Hetzkampagne gegen Tebartz-van Elst gegeben, schreibt der Mainzer Bischof in einem am Dienstag vorab veröffentlichten Beitrag für die Bistumszeitung «Glaube und Leben». Der Prüfbericht zum Finanzgebaren Tebartz-van Elsts zeige aber, «dass es eben doch erhebliche Fehler und unverantwortliche Missgriffe gab».

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2 Comments

  1. Hetzkampagne ?
    Na, da kennt sich der Klerus ja wohl besser aus. Das Kirchenvolk hat lediglich gelernt und dreht den Spieß jetzt auch mal um. Ja, Herr Lehmann, da gibt es wirklich nichts zu beschönigen. Aber warum versuchen Sie es denn immer wieder ? Kann das eventuell christlich-genetisch bedingt sein ? 😉

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  2. Bevor Kardinal Lehmann das Finanzgebahren seiner Katholen in Deutschland durchsichtiger macht, sollte er sich zuerst mal um die vielen tausend Opfer, der von Priestern im „öffentlich-rechtlichen Dienst Kirche“ missbrauchten Kinder kümmern. 😉

    In den USA schützen wenigstens staatliche Gerichte die Missbrauchsopfer vor dem Machtmissbrauch der Kirche dort. 😉

    Bei uns werden die Taten kaum juristisch verfolgt noch auf den eklatanten Bruch der Menschenrechte, durch die öffentlich-rechtliche Kirche aufmerksam gemacht….noch wird die Anzeigepflicht solchen Kindsmissbrauchs – wie inzwischen in Frankreich und anderen zivilisierten Staaten übrlich – wegen des Widerstands und des geduldeten Machtmissbrauchs unserer Kirche gefordert. 😉

    In den USA muss die Kirche für jedes von Priestern missbrauchte Kind laut der New York Times 100.000 US $ Schadensersatz bezahlen, inzwischen mehr als 3 Milliarden US $.

    Kürzlich hat der Strassburger EU Gerichtshof für Menschenrechte – auch noch Jahrzehnten nach einem Missbrauch an einem irischen Mädchen, heute eine Frau, mehr als 100.000 € zugesprochen; „wegen des Bruchs der Menschenrechte durch die Irische Republik“ , dem sich faktisch auch Deutschland wegen des mangelnden Schutz der Opfer priesterlichen Missbrauchs und durch die mangelnde staatlich Straffverfolgung schuldig gemacht hat. 😉

    Wie man hört, erhalten bei uns die Opfer ein „Schweigegeld“ aus der bischöflichen Portokasse. Nicht mal den Preis einer 1. Klasse Flugreise nach Indien, noch weniger der Wert eines 7er BMW als Bischöflicher Dienstwagen, sind Opfer bei uns der Kirche die Opfer wert. 😉

    Hoffentlich führt das nicht zu einer Priestermigration nach Deutschland, dend unsere Missbrauchsopfer sind immer billig zu haben, denn für deutsche Bistümer heisst es bei der Opferenschädigung immer noch: Geiz ist geil! . 😉

    Honi soît qui mal y pense… 😉

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