Sozialexperte: Ohne Kirche gibt es keine religiöse Kommunikation


Detlef Pollack, Bild: Uni Münster
Angesichts abnehmender Kirchenverbundenheit hat sich der Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Gerhard Wegner, für eine Stärkung der Ortsgemeinden ausgesprochen. Religiöse Kommunikation außerhalb der Kirche sei nahezu unmöglich, sagte er bei einem Studientag zur EKD-Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung in Münster. Der Religionssoziologe Detlef Pollack forderte mehr Präsenz der Kirche in der Öffentlichkeit.

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„Kirchliche Kommunikation sollte nicht mehr so sehr nachfrageorientiert daherkommen, sondern die kirchlichen Angebote in den Mittelpunkt rücken“, sagte Wegner. Er warnte zugleich davor, dass die Kirche aus Angst, gesellschaftlich nicht mehr anschlussfähig zu sein, in eine „Kultur der Harmlosigkeit“ treibe. „Die Menschen wollen sich zu etwas bekennen, was einen Unterschied macht“, sagte er. „Ohne Kirche gibt es keine religiöse Kommunikation in einem erkennbaren, größeren Umfang in der Gesellschaft.“

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1 Comment

  1. Wieder so ein Spezialist für „hohles Gefasel“. Ewigeinfallslos und billig. Alles nach dem Motto: „Wes´ Brot ich ess´, des´ Lied ich sing´.“

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