2000 Jahre des Nachdenkens: Allwissende Kirche ist unglaubwürdig


Kardinal_Reinhard_MarxVorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz in Sorge, dass bei Wiederverheirateten „große ideologische Schlacht“ geführt wird – Appell an Laien, sich zu bemühen, das Thema einmütig zu diskutieren

kathweb

Die Kirche muss nach den Worten des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Kardinal Reinhard Marx, in der Glaubensverkündigung eine neue Grundhaltung einnehmen. „Eine Kirche, die alles weiß, die auf alles eine Antwort hat, ist nicht glaubwürdig“, sagte Marx am Freitagabend in Freising. Er äußerte sich bei der Vollversammlung des Landeskomitees der Katholiken in Bayern.

Mit Blick auf die Diskussion um den künftigen Umgang der Kirche mit wiederverheirateten Geschiedenen und einem möglichen Zugang zu den Sakramente sagte der Kardinal: „Ich habe große Sorge, dass das zu einer großen ideologischen Schlacht wird. Es bahnt sich an.“ An die Vertreter des Laienapostolats appellierte er deshalb, sich zu bemühen, das Thema einmütig zu diskutieren.

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1 Comment

  1. 2000 Jahre des Nachdenkens ? Und jetzt gibt man plötzlich die Unglaubwürdigkeit der Kirche zu ?
    Der Regionalchefmenschenfischer Marx versucht offensichtlich eine neue „Rattenfängertaktik“ einzuführen ? Der Witz dabei ist nur, dass die auf Glauben basierende Kirche natürlich nicht allwissend ist, sondern überhaupt nichts weiß (glauben heißt bekanntlich nichts wissen), aber anmaßend, immer eine mehr oder weniger bescheuerte Antwort hat. Mit Sicherheit wird sie (zumindest für Nichtgläubige) auch in Zukunft alles andere als glaubwürdig sein.

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