Judentum: „Konvertieren? Lassen Sie die Finger davon!“


Stammt aus einer atheistisch geprägten Familie und ist zum orthodoxen Judentum konvertiert – Eliyah Havemann. Foto: © Frank Meyer, Tel Aviv
Wenn Eliyah Havemann gewusst hätte, was auf ihn zukommt, wenn er orthodoxer Jude wird, – er hätte es sich wohl nochmals überlegt. „Lassen Sie es mit dem Konvertieren! Ich werden Ihnen versuchen deutlich zu machen, warum.“ Gleich auf den ersten Seiten seines Buches „Wie werde ich Jude und wenn ja, warum?“, warnt der 38-Jährige davor, es ihm gleich zu tun.

Von Iris Völlnagelisraelnetz.com

Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Konvertiten wie in Deutschland, sagt Havemann. Doch nach den orthodoxen Regeln zu leben, habe seinen Preis. „Abzuraten entspricht der jüdischen Tradition, konvertieren ist theologisch nicht notwendig. Mir ist auch abgeraten worden. Wenn es jemand machen will, muss es gewollt und ernst sein“, so Havemann. Ganz offen redet er in seinem Buch darüber, was es für ihn und seine Familie bedeutet. „Das Problem ist, alleine dadurch, dass man koscher isst und den Schabbat hält, muss man sich aus vielen Dingen raushalten. Man fühlt sich dadurch schnell von anderen getrennt“, erzählt der IT-Spezialist.

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2 Comments

  1. Wer so bescheuert ist und sich diese Suppe einschenkt, der hat es mehr als verdient sie auch auslöffeln zu dürfen.

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