N.Kelek: „Frauen in Kreuzberg sind nicht besser gestellt als in der Osttürkei


Die Islamkritikerin Necla Kelek Foto: ct
Necla Kelek kritisiert den Islam. Sie stellt fest: In Kreuzberg ist es mit der Freiheit für Frauen nicht viel besser bestellt als in der Osttürkei.

Von Christine StrasserMittelbayrische

Begegnung mit einer „Fundamentalistin der Aufklärung“: Der türkischstämmigen, deutschen Soziologin Necla Kelek gefällt die Bezeichnung. „Ja, das bin ich“, sagt sie am Freitag vor ihrer Lesung in Regensburg und lacht. Keleks Thema ist der Islam. Die 56-Jährige prangert Unfreiheit und Unterdrückung von Frauen in Ägypten, Tunesien und Marokko, aber auch in der Türkei und mitten in Deutschland an. Kelek rühmt die Demokratie, die Bürgergesellschaft und die säkulare Ordnung. Sie schwärmt geradezu von der Freiheit. Weil sie auch den Islamismus anprangert, ist sie eine umstrittene Frau.

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