Beckstein: Zehn Gebote sind auch Leitlinien für die Politik


Günther Beckstein, Bild: wikimedia.org
Für den ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein (CSU) sind die zehn Gebote der Bibel nicht nur für seinen Glauben, sondern auch für die Politik bedeutsam.

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„Sie sind wie Leitplanken des Lebens“, sagte der Vizepräses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Sonntagabend in der Bonner Kreuzkirche. Unter dem Motto „Die zehn Gebote und die Liebe im politischen Alltag“ hielt der CSU-Politiker eine Kanzelrede. Vor allem der evangelischen Sozialethik sei zu verdanken, dass Deutschland eine soziale Marktwirtschaft und nicht „Kapitalismus pur“ habe, sagte Beckstein. Die soziale Komponente dieses Systems müsse heute jedoch teilweise neu erobert werden.

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2 Comments

  1. @rhenus
    Mit dem „nochmal Bibel lesen“ wird das bei dem Herrn Beckstein wohl nichts. Dem hat der Heilige Geist längst die Augen getrübt. Was die Liebe im politischen Alltag mit den zehn Geboten zu tun hat? Vor allem über das 7. Gebot, darüber können ihm sicher einige seiner Parteigenossen (incl. Ministerpräsident) etwas berichten. 😉

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  2. Vielleicht sollte Herr Beckstein – bevor er seine StammtischReden schwingt, doch mal in der Bibel nachschauen – worüber er da fabuliert – denn Lesen bildet ungemein.
    🙂 🙂 🙂

    Die biblischen zehn Gebote – Altes Testament – 2. Moses 20,3 bis 17 😉 😉

    1 Und Gott redete alle diese Worte:
    2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe.
    3 (1.) Gebot: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. 🙂
    4 (2). Gebot: Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. 🙂
    5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen;
    6 und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.
    7 (3.) Gebot: Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. 🙂
    8 (4.) Gebot: Gedenke des Sabbattags, dass Du ihn heiligest. 😉
    9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle dein Dinge beschicken;
    10 aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist.
    11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.
    12 (5.) Gebot: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, dass dir der HERR, dein Gott, gibt. 😉
    13 (6.) Gebot: Du sollst nicht töten.
    14 (7.) Gebot: Du sollst nicht ehebrechen. 😉
    15 (8.) Gebot: Du sollst nicht stehlen.
    16 (9.) Gebot: Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
    17 (10.) Gebot: Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses. Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes 😉 , noch seines Knechtes noch seiner Magd 😉 , noch seines Ochsen noch seines Esels 😉 , noch alles, was dein Nächster hat. 😉
    18 Und alles Volk sah den Donner und Blitz und den Ton der Posaune und den Berg rauchen. Da sie aber solches sahen, flohen sie und traten von ferne
    19 und sprachen zu Mose: Rede du mit uns, wir wollen gehorchen; und lass Gott nicht mit uns reden, wir möchten sonst sterben.

    http://bibel.pinwand.ch/die-10-gebote.aspx

    Franz Buggle, vormals Profs für Psychologie an der Uni Freiburg und Schöpfer des psychologische Fachbegriffs „Religiotie“, hatte an der Bibel einen zeitgemässen Faktenscheck gemacht; sein Urteil ist vernichtend:

    In seinem religionskritischen Werk „Denn sie wissen nicht, was sie glauben. – Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann“ (1992) untersuchte er die Bibel und kam zu dem Schluss, dass sie „in zentralen Teilen ein gewalttätig-inhumanes Buch, als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik ungeeignet“ sei.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Buggle

    Eine dringende Literaturempfehlung für Herrn Beckstein, bevor er sich aus der Realen Welt in seine Weiss-Blaue ganz verabschiedet. 🙂 🙂

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