Religiöse Vielfalt ist in Asien am größten


Religion verschwindet nicht aus der modernen Welt

Die religiöse Vielfalt ist im Vergleich der Kontinente in Asien am größten. Das geht aus einer am 4. April veröffentlichten Studie des US-Forschungzentrums Pew (Washington) hervor.

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Danach haben im asiatisch-pazifischen Raum Hinduismus und Islam die meisten Anhänger (25 bzw. 24 Prozent der Bevölkerung). Dahinter folgen Buddhisten (zwölf Prozent), Mitglieder von Volksreligionen (neun Prozent) und Christen (sieben Prozent). Der Anteil der Juden liegt unter einem Prozent. Jeder fünfte Einwohner Asiens ist religiös ungebunden (21 Prozent). Andere Teile der Welt sind hinsichtlich der religiösen Zugehörigkeit wesentlich einheitlicher. So bekennen sich im Mittleren Osten und Nordafrika 93 Prozent der Bevölkerung zum Islam und nur vier Prozent zum Christentum sowie zwei Prozent zum Judentum. Der Rest verteilt sich auf andere Religionen und religiös Ungebundene (ein Prozent). In Lateinamerika und der Karibik ist der Anteil der Christen mit 90 Prozent am höchsten. Daneben gibt es acht Prozent Konfessionslose und zwei Prozent Anhänger von Volksreligionen. In Nordamerika liegt der Anteil der Christen bei über drei Viertel (77 Prozent). Jeder Sechste (17 Prozent) ist konfessions- bzw. religionslos. Der Anteil der Juden beträgt zwei Prozent. Muslime, Hindus und Buddhisten stellen jeweils ein Prozent.

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