Bundesverwaltungsgericht: Ethikunterricht bald bundesweit ab Klasse 1?


Bild: Wikimedia Commons/Tuxyso (CC-BY-SA 3.0)
Bild: Wikimedia Commons/Tuxyso (CC-BY-SA 3.0)

Am nächsten Mittwoch entscheidet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zur Frage, ob das Grundgesetz konfessionsfreien Eltern Anspruch auf einen Ethikunterricht ab der ersten Klasse gibt. Klage erhoben hatte eine Mutter aus Baden-Württemberg. Das Urteil des Bundesgerichts könnte Auswirkungen für alle Bundesländer haben.

Diesseits.de – Arik Platzek

Die Klägerin, alleinerziehende Mutter dreier Kinder, hatte Anfang 2010 beantragt, dass an der Karoline-Kaspar-Grundschule in Freiburg im Breisgau ein Ethikunterricht als werte- und normenbildende Alternative zum Religionsunterricht eingeführt wird. Hilfsweise sollte ihren zwei schulpflichtigen Söhnen der Besuch einer zwischenzeitlich eingerichteten Philosophie-AG kostenfrei möglich gemacht werden. Das baden-württembergische Kultusministerium lehnte den Antrag jedoch ab, das Verwaltungsgericht Freiburg und der Verwaltungsgerichtshof (VGH) des Landes bestätigten die Entscheidung des Ministeriums. Im Urteil des VGH vom 23. Januar 2013 hieß es, dass es in den Gestaltungsraum des Staates falle, „inwieweit er es in Verwirklichung seines Erziehungsauftrags für erforderlich hält, Ethikunterricht anzubieten.“

weiterlesen

2 Comments

  1. @rhenus
    Es ist leider so, in den Gerichten sitzen nur Mensch als Richter, bei den höheren Gerichten stricken die Bischöfe fleißig an der Ernennung zum Richteramt mit. Dann fallen Entscheidungen, welche das Grundgesetz zur Lachnummer reduzieren. Nichts mit freier Entscheidung und Menschenrechten, das Reichskonkordat und das göttliche Recht stehen eindeutig darüber

    Die RKK negiert die Menschenrechte und diskriminiert extrem in Universitäten, Kindergärten, Schulen, Heimen, Kliniken mit Diakonie (500.000 Mitarbeiter) und Caritas (507.000). Papst Ratzinger steht RKK Kriminalität all-wissend über den Menschenrechte: „Man kann sich darum nicht auf diese Rechte des Menschen berufen, um sich den Äußerungen des Lehramtes zu widersetzen. Hier von der Verletzung von Menschenrechten zu reden, ist fehl am Platze, denn man verkennt dabei die genue Hierarchie dieser Rechte“ Lehramt besagt die Unfehlbarkeit des Glaubens ist ohne Zweifel oder Kritik zu akzeptieren wie durch Heiligen Inquisition von Papst Innozenz II mit Terror und extremster Gewalt bei Mill. Opfern erzwungen. Die Menschenrechte kann der all-wissende Vatikan Popanz nach Bedarf auslegen um die Einfaltspinsel abzuzocken.

    Liken

  2. Soviel zur sogenannten Trennung von Kirche und Staat. 😉 Alles Marketing keine Substanz… 😉

    In NRW geht man mit Eltern noch brutaler um. Eine Mutter aus der Nähe von Aachen wollte ihre „gottlosen“ Kinder aus der staatlich verordneten Gehirnwäsche – sprich Religionsuntericht – in einer Grundschule befreien. Winkeladvokaten überzeugten die Richter Kinder würden nur so wichtiges „Brauchtum“ lernen. Helau und Alaaf. 😉 😉

    Diese Möglichkeit zur Zwangsmissionierung von Kindern wurde dem Vatikan von Adolf Hitler im Reichkonkordat von 1933 gewährt, nachdem die katholische ZentrumsPartei Adolf Hitler damals zur absoluten Mehrheit für seinen kalten Staatsstreich zum Diktator verholfen hatte.

    Die Recherche dazu verdanken wir dem diese Woche in hohem Alter verstorbenen Karl-Heinz Deschner. Wenn man Deschner – Vatikan Faschisten – googelt findet man umfangreiches Material. Dieser click ist das Gedenken an einen bedeutrnden Pazifisten und Auflkärer wert!

    Infolge einer geistigen Umnachtung des Bundesverfassungsgerichts wurde dieser Teufelspakt Hitler’s mit dem Vatikan nach dem Krieg ausdrücklich bestätigt: In Testamentsvillstreckung wurden nationalszialistische Instrumente zur Volkskontrolle, die sich vorher offensichtlich bewährt hatten ? 😉 auch dem demokratischen Deutschland aufgebürdet….wie auch das Milliardengrab der Staatsleistungen, durch das der Protz und Prunk der höchsten Kirchenfunkionäre aus dem Staatshaushalt gelöhnt wird.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.