Papst Franziskus bittet Missbrauchsopfer um Vergebung


Papst Franziskus (Bild: AP)
Papst Franziskus (Bild: AP)

Papst Franziskus hat sich bei den Opfern von sexuellem Missbrauch durch Geistliche entschuldigt. Der Pontifex fand deutliche Worte für die Taten. Er wolle keinen Schritt zurück machen und „Sanktionen verhängen“.

Spiegel Online

Papst Franziskus hat die Opfer von Kindesmissbrauch durch Priester in der katholischen Kirche um Vergebung gebeten. Der Pontifex traf sich am Freitag mit einer Kinderhilfsorganisation in Rom und fand deutliche Worte für seine Entschuldigung. „Ich fühle mich gerufen, um Vergebung zu bitten für alles Böse, für all den Schaden, den einige Priester angerichtet haben, für die Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern.“

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4 Comments

  1. Man sieht an den Kommentaren, dass dies ein für die Kirche nicht wirklich lösbares Problem ist. „Um Vergebung bitten“ ist zwar ein Begriff aus der christlichen Glaubenslehre, hikft aber im realem Leben nicht weiter und hat soger einen wirklich schalen „Nebengeschmack“.
    Als Christ kann man Gott um Vergebung bitten aber – ich hoffe das klingt nicht zu blasphemisch – „Gott“ ist nicht der Betroffene.
    Hier muss die Kirche deutlich sichtbarer Konsequenzen ziehen die zwar den Betroffenen nicht wirklich helfen, die aber das Unrecht der Taten wirklich klar aufzeigen und – wie in der „weltlichen Gerichtsbarkeit“ auch entsprechende Strafen und Wiedergutmachungen nach sich ziehen.

    Die Kirche verhält sich aber vergleichbar wie eine Familie mit unerschütterlichem Familienzusammenhalt im Sinne von: Unser Sohn ist zwar ein Mörder aber er ist ja sonst ein braves Familienmitglied und damit wir eine Reaktion zeigen, sind wir bereit um Entschuldigung zu bitten, aber das muss dann auch schon reichen.

    Da kann man nur sagen: Nein, das reicht niemals.

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  2. Zur Erklärung was „Junta-Popanz“ bedeutet

    Die RKK hilft durch Nuntius Pio Laghi, Kardinal Raúl Primatesta usw. 1976-1984 der Diktatur von General Videla in Argentinien beim Verschwinden von 30.000 Kritikern einschließlich Bischof Enrique Angelelli, beschrieben vom kritischen Autor Horacio Verbitsky. Der RKK Militärkaplan erwirkt als Gnade der Folterknechten in der Kaserne Campo de Mayo, dass Schwangere vor ihrer Ermordung ohne Betäubung per Kaiserschnitt gebären. Die RKK Führung Argentiniens hilft willig beim Morden der Militärs, die Opfer werden mit Drogen betäubt und aus Flugzeugen ins Meer geworfen.

    Natürlich hat der Stellvertreter Gottes als führender Oberhirte Argentiniens nie etwas von einer Miltiärdiktatur gehört, hat nie mit einem der Priester- Folterknechte gesprochen, ist ohne jede Kenntnis von 30.000 mysterös verschwundenen Menschen und ist in jedem Fall absolut und wewig wahr unschuldig – Amen und 3-Mal Hallelujah

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  3. Das ist nur werbegeiles Geschwurbel des Junta Popanz aus Argentinien

    Papst Johannes XXIII befiehlt den sexuellen Missbrauch seiner Kinderficker zu vertuschen und die RKK Interessen über die der Opfer und der Justiz zu stellen. Die RKK Großinquisitor weist mit “Crimen Sollicitations” (1962 Kardinal Ottavini) und „De Delictis Gravioribus“ (2001 Kardinal Ratzinger) die Kompetenz dem Vatikan zu und befiehlt den Bischöfen Missbrauch zu leugnen, die RKK Kinderficker zu schützen, gemäß Kirchenrecht alle Akten zu vernichten und wichtige Dokumente zu fälschen. Weigerung wird mit Exkommunikation, Verlust der Privilegien und Ausschluss von der Beichte bestraft.

    Die Papst Schätzung von 2002 es geht nur um 1% der Priester ist bei real 10% total daneben. Der „International Common Law Court of Justice“ eröffnet 2013 einen Haftbefehl für Ratzinger, der sich nach dem Verlust der Immunität wie viele Pädo-Priester im Vatikan verkriecht. Nach der Chicago Tribune ist die Mehrheit der pädophilen US-Priester nie bestraft worden. Hohe RKK Würdenträger haben diese Kinderficker gedeckt, geblendet von dem Glauben an Vergebung und der berechtigten Furcht vorm Imageverlust.

    Es gibt keine Meldung darüber, dass diese Weisung des höchsten
    RKK Lehramtes widerufen oder annuliert wurden. Geht das eigentlich, der heilige Popanz ist doch all-wissend und kann sich nicht irren. Was immer er sagt und befiehlt ist Gottes großer Plan

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  4. Dass mit dem „um Vergebung bitten“ ist, die seit 2000 Jahre praktizierte kirchliche „Sparlösung“ für eine Liturgie des Kindsmissbrauchs. 😉 Auch sein deutscher Vorgänger „Ratzebene“ hatte diesen vatikanischen Spartrick schon versucht. 😉

    US Gerichte verdonnern die Kirche dort im Schnitt zu einen Schadensersatz an den Opfern von 100.000 US$ pro Fall, mehr als 3Milliarden US$ musste die Kirche dort bereits blechen. Einige US Diözesen sind inzwischen pleite. 😉

    Was hindert den „Pontifex Maximus“ diesen Massstab an alle kirchlichen Missbrauchsopfer weltweit anzuwenden? 😉 Wohl nur der „Teufel“ wie Franziskus diese Woche tönte. 😉

    In Deutschland hört man – werde eine Art „Schweigegeld“ 😉 an die Opfer des einheimischen priesterlichen Kindsmissbrauchs – von 5.000 € pro Fall angeboten. 😉

    Alles nach dem Motto: „Geiz ist geil“ 😉 wird das locker aus der bischöflichen Portokasse gezahlt. 😉

    Da hört sich die neue päpstliche Entschuldigung auch diemal wieder schal an. 😉

    Auch Franziskus will sich seiner Verantwortung als Papst für solche Verbrechen offenbar nicht stellen. Aber eine Kommission habe er gebildet… 😉 …“und wenn Du nicht mehr weiter weisst….bilde einen Arbeitskreis“ 😉 😉

    Er könnte seinen Bischöfen auch befehlen, jeden Missbrauchsfall durch einen seiner Funktionäre an Kindern sofort Polizei- und Justiz anzuzeigen, wie es in zivilisierten Ländern heute schon im Gesetz steht. Aber da greift wohl wieder ein vatikanisches Schweigen. 😉 😉

    …im übrigen waren es nicht „einzelne Priester in der Kirche“ 😉 sondern einzelne Priester in vielen Pfarreien weltweit, macht eine beträchtliche Anzahl… 😉 😉

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_römisch-katholischen_Kirche

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