Bekehrt Dawkins Menschen zu Jesus?


dawkinsDer wohl bekannteste Atheist Richard Dawkins hat eine Autorin dazu inspiriert, sich zu bekehren. Dawkins Buch „Der Gotteswahn“ fand sie „so schlecht informiert“, dass sie die Wahrheit über Jesus anderswo suchte – und eine Kehrtwende machte. Der Atheist reagierte via Twitter.

pro Medienmagazin

Die amerikanische Autorin und Akademikerin Judith Babarsky las auf Empfehlung Dawkins Buch “Der Gotteswahn“ (Originaltitel “The God Delusion“). Doch anstatt sich aufgeklärt zu fühlen, empfand sie das Lesen als Zeitverschwendung. Auf dem Blog deadphilosopherssociety.com zitiert Babarsky aus einer Amazon-Rezension zum Buch, mit der sie übereinstimme: „Ich begann es zu lesen, weil ich eine logische, skeptische, ja wissenschaftliche Kritik über Religion erwartete. Stattdessen fand ich […] Erzählstränge mit abwertenden Adjektiven, die vorgeben, Argumente zu sein, eine unglaubliche arrogante Einstellung sowie eine Haltung moralischer Bedeutungsgleichheit, unfähig zwischen Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Religionen zu unterscheiden. […] Das ist keine akademische Analyse, das ist schlechter Journalismus.“

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2 Comments

  1. Wie schon der Freiburger Psychologe Franz Buggle zuvor (1992) sich mit dem Wert der Bibel für eine zeitgemässe Ethik in seiner Streitschrift beschäftigte und zu dem vernichtenden Ergebnis kam „Denn sie wissen nicht, was sie glauben: Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann“, so erweitert Richard Dawkins in seiner Streischrift der „Gotteswahn“ (2006) diese Betrachtung auf alle drei abrahamistischen Religionen. Er stellt auch die Gefährlichkeit fundamentalistischen Glaubens also die „Religiotie“ heraus, ein FachBegriff den Buggle damals prägte.

    Dawkins argumentiert , ein übernatürlicher Schöpfer könne mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, weil man sehr sehr…. viel natürlich erklären kann. Und auch ein „Persönlicher Gott“ sei eher Gotteswahn – sprich Religiotie. Im Hinblick auf die starken Gegenbeweise zu einem Gott, unterstützt Dawkin’s in seinem Buch „Gotteswahn“ die Beobachtung Robert Pirsig’s: „Wenn eine Person an Wahn leidet ist das krankhaft – wenn viele Menschen unter dem gleichen Wahn leiden, nennt man das Religion. 😉 😉

    Sollte die Autorin dieser Gegenschrift Judith Babarsky erst beim Studium des „Gotteswahn“s Richard Dawkin’s ihre Jesus-Offenbarung erlebt hat, muss sie sich nicht fürchten, sie ist nicht alleine 😉 , und bei anderen Themen mag sie trotzdem rational reagieren. 😉 😉

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  2. Ich stelle die Behauptung auf, dass hier keine Bekehrung vorliegt. Die „Bekehrte“ hat das Buch offensichtlich schon mit einer bestimmten „Brille“ gelesen. Nur so kann ich mir Ihre Beurteilung des Gotteswahns erklären.

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