Jesus ist gut für die Polizeikarriere – gut gewendet


Mit seinem Glauben will Bernd Merbitz mehr Menschlichkeit in seinen Dienst einfließen lassen Foto: Marco_Broscheit, flickr | CC-BY 2.0
Von der SED in die CDU, vom Atheisten zum überzeugten Katholiken: Diesen Lebensweg hat Bernd Merbitz, der Polizeipräsident von Leipzig, hinter sich. Die Zeitung Die Welt hat ihn zu seinen Überzeugungen befragt.

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Merbitz sprach erstmals öffentlich über seinen Glauben, als er vor gut 300 Zuhörern für Leipzig als Veranstaltungsort des Katholikentages 2016 werben sollte. In der DDR trotz evangelischer Taufe und katholischer Mutter als Atheist aufgewachsen, fing er nach 1989 an, Fragen zu stellen und wurde neugieriger. Als Christ wäre ihm in der DDR die Karriere im Polizeidienst verwehrt geblieben.

Nach dem Mauerfall wechselte Merbitz auch seine Partei, verließ die SED und trat der CDU bei. Ein besonderes Anliegen ist ihm der Kampf gegen Rechtsextremismus – trotz Drohungen gegen seine Familie, von denen er sich nicht abbringen lassen will. „Ich höre nicht auf“, sagte er im Gespräch mit der Welt.

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