ISIS trennt sich von al-Qaida – Christen-Kuscheln


Unter schwarzer Flagge: Isis-Terroristen in der syrischen Stadt Raqqa. Bild. faz.net
Die beiden islamistischen Terrorgruppen hatten sich zuletzt wegen Syrien überworfen. ISIS wirft al-Qaida vor, Zusammenleben mit Christen zu erwägen.

Die Presse.com

Die Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (ISIS) hat sich offiziell vom al-Qaida-Netzwerk losgesagt. Der Spaltungsgrund: Die Ideologie der al-Qaida-Terroristen um den Ägypter Ayman al-Sawahiri ist den ISIS-Terroristen nicht radikal genug. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Audio-Botschaft hervor, die ISIS-Sprecher Abu Mohammed al-Adnani zugeschrieben wird.

Darin heißt es, die al-Qaida-Führung unter al-Sawahiri habe sich von den Grundsätzen des „Heiligen Krieges“ entfernt und die Bewegung der „Gotteskrieger“ gespalten. Der irakische Terrorist behauptete, al-Qaida habe sich von dem Ziel der Gründung eines großen islamischen Kalifats verabschiedet und spreche jetzt sogar von der Möglichkeit eines friedlichen Zusammenlebens mit den orientalischen Christen. Dies komme für ISIL aber nicht infrage. „Bitterkeit erfüllt unser Herz“, klagte Al-Adnani angesichts dieser Spaltung der „Jihadisten“-Bewegung.

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