Es herrscht Krieg im Vatikan


Franziskus – Zeichen der Hoffnung: Vom Erbe Benedikts XVI. zur Revolution im Vatikan
Als der neue Papst gewählt ist, hört das Handy von Andreas Englisch nicht mehr auf zu klingeln. Es sind keine Auftraggeber, die den Journalisten und Vatikanexperten erreichen wollen. Es sind Kollegen. Alle wollen sie das Gleiche von ihm wissen: „Wie zum Teufel konntest du den Tag und die Uhrzeit vorhersagen, wann der neue Papst gewählt wurde?“ So erzählt Andreas Englisch die Geschichte jedenfalls in seinem Buch.

Von Lucas WiegelmannDIE WELT

Er habe eben schon vor dem Konklave gewusst, „dass es eine Revolution gegen die Kurie geben würde, der Zorn der Kardinäle war gewaltig, ein Anti-Kurie-Mann würde kommen“, so Englisch. Was er nicht schreibt: Während des Konklaves hatte er noch ganz anders geredet. Ein Kandidat der Italiener werde sich durchsetzen, hatte er prophezeit. Sein Papst-Tipp damals, im März 2013, hieß Angelo Scola. Der ist Erzbischof von Mailand und das Gegenteil von einem Anti-Kurie-MAnti-Kurie-Mannann. Neben Scola sah Englisch noch ein paar andere Favoriten. Jorge Mario Bergoglio gehörte nicht dazu.

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1 Comment

  1. Ein Buch….. auf das „Die Welt“ dringend gewartet hatte….! 😉 😉 …. seit der mysteriösen Bibel und den zurechtgebügelten Briefen des Heiligen Saulus an seine Kirchenfunktionäre, das einzig wirklich Authentische! 😉 😉 Im vatikanischen Kaffeesatz destilliert, zur Rettung des christlichen Abendlandes sozusagen. 😉 😉 😉

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