„The Principle“: Wenn sich die Sonne um die Erde dreht


Bild: de.wallpaperpics.net
Ist die Erde der göttlich bestimmte Fixpunkt des Universums? Ein Dokumentarfilm aus den USA befeuert die längst widerlegte Theorie. Hinter dem Film stecken dubiose Gestalten, Mitwirkende distanzieren sich schon vor dem Start.

Von Marc PitzkeSpON

Kate Mulgrew ist eine Science-Fiction-Ikone. Von 1995 bis 2001 spielte sie Captain Kathryn Janeway in der TV-Kultserie „Star Trek: Raumschiff Voyager“. Als dessen Kommandeurin legte sie 70.000 Lichtjahre zurück und traf Aliens und Asteroiden. Seither hat die US-Schauspielerin zwar viele andere, anspruchsvollere Rollen gemeistert, zurzeit etwa in der Netflix-Hitshow „Orange Is the New Black“. Doch bis heute identifizieren die Fans sie mit „Voyager“ – als Autorität für interstellare Belange, fiktive wie reale.

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4 Comments

  1. Schlichtweg beängstigend, zu welchen Leistungen die graue Masse des „homo sapiens” so alles fähig ist… 😉

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  2. [Ludwig Wittgenstein]:»Weshalb sagen die Leute, es wäre ganz natürlich, zu denken, dass die Sonne die Erde umläuft, statt dass sich die Erde um ihre eigene Achse dreht?«
    [Elisabeth Ascombe] »Ich vermute, weil es so aussieht, als würde sich die Sonne um die Erde bewegen.«
    [W.] »Nun…und wie hätte es denn ausgesehen, wenn es so ausgesehen hätte, als würde sich die Erde um ihre Achse drehen?«. 😉 😉 😉

    http://fragenfragen.wordpress.com/2011/01/01/wieder-einmal-wittgenstein-die-sonne-dreht-sich-um-die-erde/

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  3. Zu Ehrenrettung des Homo-Sapien-Sapiens, es hat vor Tausenden Jahren auch helle Küpfe gegeben. Nur deren Schriften als Kopien waren extrem teuer und für die durchschnittlich 99,99% Analphabeten weder bezahlbar noch lesbar. Dies Einschränkung trifft uneingeschränkt auf die heiligen Propheten diverser Religioen zu, die waren genau so blö wie heutige Zombielogen nach 8 Jahren Studium an einem Unikum.

    Für Thales von Milet (624-545 v.C.), Anaximander von Milet (611-547 v.C.), Anaximenes (585-524 v.C.), Anaxagoras von Klazomenai (499-428 v.C.), Leukipp von Abdera (450-420 v.C.), Lucretius (97–55 v.C.), Lactanius (245–325 n.C.), Cyril von Jerusalem (315–368 n.C.), John Chrysostom (344–408 n.C.), Severian von Gabala (um 408 n.C.) usw. schwimmt die flache Erden auf dem Urmeer unterm gläsernen Firmament, an dem Sonne, Mond und Sternen täglich neu aufgehängt werden (Psalm 104:5, Hiob 9:6, 1.Sam 2:8, Matt 4:8). Die Wasser des Himmels darüber sind der Regen, Engel halten die Winde an 4 Ecken, die Kontinente sind wie heute. Die Universität Tübingen negiert den Heliozentrismus von Johannes Kepler (1571-1630 n.C.), für Johannes Calvin (1509–1564 n.C.) ist Gottes Erdenscheibe der Mittelpunkt des Universums, die Irrlehre des Nicolaus Kopernikus ist für den Vatikan Popanz gegen die natürliche Ordnung.

    Augustinus von Hippo (354-430 n.C.) erfindet die christliche Sünden-, Sitten- und Verdammnis-Lehre mit der Erbsünde, Heiligem Geist, gerechten Kriegen und Antisemitismus. Dunkelheit und Böses sind Gegenpole zu Licht und Gutem in Gottes ewiger Natur. Die Zeit als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft existiert im elenden Diesseits nicht, nur im Geist auf dem Weg zu Gottes Glorie existiert die Zeit. Sünder braten ewig in der Hölle denn die Flammen des Fegefeuers reinigen nicht. Freier Wille existiert nicht, sündhaft ist Sex und die Ehe; Bildung und Wissen sind nutzlose Eitelkeiten als Satans Verführung auf dem Weg ins wunderbare Paradies.

    Apollonius von Perge (262-190 v.C.) erklärt den scheinbaren Rücklauf des Mars, Claudius Ptolemäus (180-100 v.C.) löst die Verwirrung per Rechentrick. Der Astronom Hipparchos von Nicäa (190-120 v.C.) berechnet die Bahnen der Planeten um die Sonne als antikes Weltbild. Seine Armillarsphäre zur Positionsmessung ist damals weit verbreitet, seine Berechnungen erfolgen mittels Chordentafel. Ein erster Sternenkatalog hat 900 Positionen, dessen Grundzüge heute noch bekannt ist. Er erkennt das Taumeln der Fixsterne relativ zur Erdachse im Zyklus von 25.920 Jahren (Präzession), sein berechneter Abstand zum Mond beträgt 384.000 km.

    Dann kommen aus dem NICHTS die großen „Denker“ mit einem effektiv genutztem Gehirn und lassen den heiligen Luftballon von der ewig göttlich flachen Erdenscheibe platzen.

    Galileo Galilei (1564–1642 n.C.) schlägt das Vatikan Angebot zu seinem Heliozentrismus aus, nach 20 Jahren zwingt man ihn zu widerrufen oder im Kerker zu sterben. Für Papst Ratzinger ist das Urteil “vernünftig und sachlich begründet“, die Universität in Rom lädt ihn schmachvoll vom Galileo Galilei Jubiläum aus. Martin Luther schreibt als Vollidiot über Nikolaus Kopernikus „Dieser Dummkopf möchte die gesamte Kunst der Astronomie verdrehen“. Die RKK Zensur verbietet Texte des Nikolaus Kopernikus (1473-1543 n.C.) per Zensur. Paranoide Religioten wie Nikolaus von Oresme (1330-1382 n.C.), Nicolaus Cusanus (1401-1464 n.C.) und andere „Gelehrte“ verkünden die Menschen werden durch die Erdrotation in den Himmel geschleudert oder fallen von der unteren Kugelhälfte runter, die Erde ist in Gottes Weisheit eine Scheibe. Der Kartograph Gerhard Mercator (1513-1594 n.C.) wird für seine Erdkugel eingekerkert. Gottfried Wilhelm Leibnitz (1646- 1716 n.C.) verdammt die Theorie der Schwerkraft von Isaac Newton (1642-1726 n.C.) als baren Unsinn, folglich ist die Bibel ist falsch. Heute sind etwa 700 erdähnliche Planeten bekannt wie HD 40307g in 42 Lichtjahren mit Wasser und Atmosphäre.

    Yajnavalkya schreibt um 600 v.C. im Shatapatha Brahmana die Erde umkreist die Sonne als Mittelpunkt ihrer Sphären. Seine Abstände von Sonne, Mond und Erde sind sehr genau, seine 365,24 Tage/Jahr (siderisch 366,2564 Tage) bei 13,405 Mondumläufen (12,37 Mondzyklen) weichen wenig ab. Auch der Inder Aryabhata (476–550 n.C.) schlägt den Heliozentrismus vor. Indische Mathematiker nutzen bereits 1500 Jahre vor den Mittelmmeerkulturen die NULL. Pythagoras (570–510 v.C.), Aristarchos (310-230 v.C.) und Aristotle (384–322 v.C.) lehren den Heliozentrismus. Der Grieche Eratosthenes (276–194 v.C.) berechnet 39.690 km als Erdumfang und erstellt aus 6.000 für uns sichtbare Sterne eine Liste mit 675 Positionen. Das griechische Astrolabium zeigt die Planeten auf Kreisbahnen. Heron von Alexandria (um 250 v.C.) hantiert bereits mit Kolben, Wasseruhren und Dampfdruck. Der römische Architekt Marcus Vitruvius Pollio (70-10 v.C.) verfaßt 7 Bücher über Bauten, Bau- und Kriegsgeräte, Wasserbau, Uhren, Materialien und 3 weitere Bücher, für die spätere RKK ist das satanische Blasphemie.

    Das frühe Weltbild widerlegen Gelehrte wie Nikolaus Kopernikus und Johannes Keppler (1671-1639 n.C.), Giordano Bruno (1548-1600 n.C.) und Entdecker wie Christoph Columbus (1451-1506 n.C.), Ferdinand Magellan (1480-1521 n.C.) und Francis Drake (1540-1596 n.C.). Frühe Gelehrten schätzen das Erdalter auf bis zu 2 Milliarden Jahre wie Loys le Roy (1594 n.C.), Nathaniel Carpenter (1625 n.C.), Simon Stevin (1634 n.C.), Rene Descartes (1637 n.C.), Nichola Steno (1669 n.C.), Thomas Burnet (1681 n.C.), John Ray (1691 n.C.), Baron Leibnitz (1693 n.C.), die RKK rechnet ab der Schöpfung von Adam und Eva 6.018 Jahre.

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