51% der US-Amerikaner zweifeln am Urknall


Fotomontage: brightsblog
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„Werte übertrumpfen Wissenschaft.“ Eine Umfrage bestätigt das Primat der politischen und religiösen Anschauung bei der öffentlichen Einschätzung von Wissenschaft.

Von Thomas PanyTELEPOLIS

Von ExxonMobil und den Milliardärsbrüdern Koch, lange Zeit identifizierbare Geldgeber für Studien, die Skeptikern der anthropogenen globalen Erwärmung Argumente lieferten, erfuhr man Ende letzten Jahres, dass sie weniger sichtbare Mittel für sogenannte „Countermovement Organisationen“ bereitstellen. Dafür sollen sich „Klimaskeptiker-Finanzhilfen“ aus Organisationen mit obskuren Namen wie Donors Trust oder Donors Capital erheblich erhöht haben. Deren Geldgeber sind schwer oder gar nicht zu ermitteln.

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1 Comment

  1. Das Resultat deeckt sich mit anderen Befragungen religösen Ansichten. Viel wichtiger ist die Frage, welche Bevölkerungkreise haben welche Meinung

    Die US-Verfassung verbietet religiöse Diskriminierung, in 7 US-Staaten dürfen Atheisten nicht als Zeugen vor Gericht auftreten und kein politisches Amt ausüben. In US-Staaten wie Texas, New Mexico, Louisiana, New Hampshire, Arkansas, Oklahoma, Ohio, Kansas, Kentucky, Missouri, Florida, Tennessee, Virginia, Alabama, Indiana agieren die Kreationisten sehr aktiv, in 10 Jahren werden 400 Anti-Evolutions Vorlagen eingereicht, 2 werden Gesetz.

    Einige US-Schulbehörden akzeptieren den Gotteshumbug der Bildungsgesetze von 2005 nicht, nach denen „übernatürliche Erscheinungen eine annehmbare wissenschaftliche Erklärung ist“. Der „Science and Engineering Indicator“ belegt US-Bürger sind mehrheitlich unfähig religiöse Pseudo-Wissenschaft und Wissenschaft zu unterscheiden. Sie geben vor wissenschaftlich sehr interessiert zu sein, 54% ist unbekannt die Erde braucht 1 Jahr die Sonne zu umkreisen. Im Jahr 2012 glauben 39% der US-Bürger an den „Big-Bang“ und die Evolution, das PEW Research Center ermittelt 2013 für 33% der US-Bürger ist die biblische Schöpfung vor etwa 6.000 Jahren real, im Detail 64% der ev. Protestanten, 50% der schwarzen Protestanten, 31% der Hispanos, 26% weiße Katholen, 15% als restliche weiße Republikaner und Demokraten differenzieren sich seit 2005 stetig auseinander. Bobby Jindal als republikanischer Gouverneur von Louisiana beklagt sich bitter darüber als „Partei der Dummen“ gewertet zu werden.

    Der Soziologe Gregory Paul veröffentlicht 2005 im Journal of Religion and Society im Vol.7 eine Studie über die gesellschaftlichen Folgen der Bigotterie in wohlhabenden Demokratien und nutzt dazu Umfragen und Statistiken zu eindeutigen Straftaten und Verhaltensweisen Das Material berücksichtigt Industrieländer mit etwa 800 Mio. Menschen. Die Studie widerlegt die oft genutzte Behauptung der Gotteshumbug eines himmlischen Zombie ist Garant für eine bessere Gesellschaft. Im Gegenteil gibt es deutlich mehr Mord, Gewalt, Not, Sterblichkeit junger Menschen, sexuell infizierte Krankheiten, 800.000 Schwangerschaften/Jahr von Minderjährigen, Abtreibungen, Vergewaltigungen, Amokläufe, Drogendelikte usw. Nach einer Umfrage von 2013 des Federal Bureau of Prisions sind unter 1% der 2,3 Millionen Gefängnisinsassen Atheisten.

    Daraus ergibt sich zwangsweise die Schlußfolgerung, die US-Bevölkerung ist zu 50-60% christlich, saudumm und ungebildet wie ein Türpfosten und füllt eifrigst die Gefängnisse

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