Gräberrücken im Vatikan


Juliusgrabmal, Gesamtansicht des Grabes. Bild: wikimedia.org
Verborgen hinter einem dicken Pfeiler und nur durch eine schmale Wendeltreppe zu erreichen, liegt sie unter dem Steinboden des Petersdoms: die Gruft der Päpste, die sogenannten Vatikanischen Grotten. 20 Kirchenoberhäupter liegen hier begraben.

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Auch Johannes Paul II. (1978-2005) und Johannes XXIII. (1958-1963), die am Sonntag heiliggesprochen werden, hatten hier ihre vermeintlich letzte Ruhestätte gefunden. Doch mit ihrer Seligsprechung wurden sie in den Petersdom selbst umgebettet – auch im Zentrum der katholischen Christenheit ist Grab nicht gleich Grab.

In der Basilika scheint es, als ob sich die Päpste (oder deren Nachfolger) bei der Ausgestaltung der Gräber und Monumente überbieten wollten. Oft thronen sie als überlebensgroße Marmorfiguren über ihren Särgen. So auch Papst Gregor XIII. (1572-1585), der in seinem Pontifikat den heute gültigen und nach ihm benannten Kalender einführte. Aus seinem Sarg ragt ein Drache, das Wappentier seiner Familie, mit aufgerissenem Maul.

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