Wenn Kinder zu Gotteskriegern werden


Die beiden Wiener Mädchen, Samra K. und Sabina S., sind nicht die einzigen Minderjährigen aus Europa, die als "Gotteskrieger" in den syrischen Bürgerkrieg gezogen sind.  (Bild: Interpol)
Die beiden Wiener Mädchen, Samra K. und Sabina S., sind nicht die einzigen Minderjährigen aus Europa, die als „Gotteskrieger“ in den syrischen Bürgerkrieg gezogen sind. (Bild: Interpol)

Die Geschichten ähneln sich auf fatale Weise – in Österreich, Frankreich, Großbritannien oder Belgien: 15- oder 16-jährige Schüler wandeln sich binnen kürzester Zeit, folgen plötzlich radikal-muslimischen Vorschriften und gehen auf Distanz zu Freunden und Familie. Und plötzlich sind sie weg – ausgereist nach Syrien, in den Krieg, bereit zu sterben.

Vienna Online

Die Zahl der jungen Leute aus EU-Ländern, die in Syrien an der Seite islamistischer Terror-Gruppen kämpfen, wird auf 1.500 bis 2.000 geschätzt. Allein aus Österreich sollen sich laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) bisher etwa 80 Personen am Bürgerkrieg beteiligt haben. Zehn sind demnach dabei ums Leben gekommen.

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2 Comments

  1. Im Mittelalter sterben etwa 50% der Kinder bis 5 Jahre, vom Rest 50% bis 10 und vom Rest 50% bis 15 Jahre. Da muss die Frau schon 12 bis 15 Geburten aushalten, damit ein oder zwei Kinder erwachsen werden.

    Wenn das Wetter und damit die Ernten langfristig gut waren, haben zu viele Kinder überlebt. Das führte zur schnellen Teilung der Höfe zu viel zu klienen Parcellen, die niemand mehr ernährten. Um die zu große Zahl der Bauerntölpel los zu werden, inzenierte der Landesherr einen gerechten Krieg, wobei die Kirche auf beiden Siten die Waffen segnete und jeder Kriegspartei mit Gottes Beistand einen glorreichen Sieg zusicherte,

    Heute ist diese Art der Bevölkerungspolitik im Westen unmöglich, man baut teure Autos und viel zu kleine Wohnungen, was beides zusammen kaum jemand durch seiner Hände Arbeit bezahlen kann. Nur in den primitiven rückständigen Kulturen wie den islamischen Ländern mit 75% Analpabetismus nutzt man noch die alte Methode, man schlägt sich gegenseitig die Köpfe ein. Da ist jede Art von hominidem Nachshub willkommen, nur saudämlich muss er sein

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  2. Wer weiß ? Möglicherweise handelt es sich bei solchen Vorgängen um eine Selektion, zugunsten einer (hoffentlich) positiven Entwicklung, in der humanitären Evolution ?

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