Warum den Druiden die Mistel heilig ist


illu.: matrixverlag Der Druide, die wichtigste Person des Kultpersonals der keltischen Religion: Sein geheimes Wissen um Pflanzen und Reinkarnation facht bis heute das oft esoterische Interesse an den Kelten an. Hier eine Darstellung aus dem Jahr 1815 von Charles Hamilton Smith nach Piggott.
Viele Mythen und Missverständnisse ranken sich um den Kult der Kelten – Was es mit den Druiden auf sich hat, ergründet der Wiener Keltologe Helmut Birkhan in einem neuen Buch.

Von Bert RebhandelderStandard.at

Der berühmte englische Aufklärer David Hume hatte keine besonders gute Meinung von den keltischen Intellektuellen. „Keine Art des Aberglaubens war schrecklicher als die der Druiden“, schrieb Hume 1761. Dabei hatte er es gar nicht im strengen Sinn mit Druiden zu tun, sondern mit einem Phänomen von Renaissance.

Just zu einer Zeit, da sich in ganz Europa rationalistische Strömungen in Philosophie und breiterer Öffentlichkeit bemerkbar zu machen begannen, erwachte auch das Interesse an alten Völkern und Traditionen neu. Und so begannen sich auch Leute zu fragen, ob denn die Druiden nicht über ein besonderes Wissen verfügt haben könnten, eines, das auch den modernen Menschen noch von Nutzen sein könnte. Seither hat das Interesse an den Kelten nicht mehr nachgelassen, auch wenn es vielfach mit den Erkenntnissen der Wissenschaft nicht viel zu tun hat.

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1 Comment

  1. Druiden, Priester, Schamanen, Gurus, Heilpraktiker, Gesundbeter, Rutenläufer, Uri Gellers, Heilige und Scheinheilige sowie alle übrigen Esoteriker und Menschenverarscher, alle in einen Gundestrup-Topf, ein paar Mistelzweige dazu und Deckel drauf. Lange durchkochen und ziehen lassen. Dabei kommt vielleicht ein neuer Zaubertrank zustande, welcher möglicherweise Hirn wachsen läßt. 😉

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