Ewiggestrige begrüßen Verschiebung des Bildungsplans


Bild: openpetition.de
Hartmut Steeb: Zeit zur „Berücksichtigung tieferer Einsichten“ nutzen – Er bemängelte allerdings, dass nicht erkennbar sei, „welche konkreten Korrekturen im Blick auf die ethischen Grundlinien vorgenommen werden“.

kath.net

Der umstrittene Bildungsplan für Baden-Württembergs Schulen wird um ein Jahr auf Sommer 2016 verschoben. Kritiker begrüßen diese Entscheidung der grün-roten Landesregierung. Evangelikale hatten vor allem einen Verzicht auf eine einseitige Anerkennung sexueller Vielfalt gefordert. Das Kultusministerium begründet die Verschiebung mit dem Wunsch nach einer längeren Erprobungsphase und nach einer intensiveren Beteiligung von Lehrern. Es hatte bereits vor einem Monat mitgeteilt, dass nicht mehr ausschließlich für „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ geworben werden solle, sondern dass allgemein „Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“ zu fördern seien. Der Bildungsplan legt die Unterrichtsziele in den nächsten zehn Jahren fest.

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