„Frei-von“-Produkte erobern den Supermarkt


Bild: kochzauber.de
Laktosefrei! Glutenfrei! Damit werben mittlerweile viele Lebensmittelproduzenten – und lassen sich das auch teuer bezahlen. Dabei müssten nur wenige Konsumenten aus medizinischen Gründen darauf verzichten.

Von Ulrike GebhardtSpektrum.de

Eigentlich hätte Joachim Burger es gleich wissen müssen. Für die heftigen Bauchschmerzen seines zehnjährigen Sohnes war nicht ein Leistenbruch verantwortlich, wie er zuerst annahm, sondern eine Laktoseintoleranz. „Auf einmal war es aus mit der Milch, obwohl der Junge vorher jeden Tag einen Liter davon getrunken hatte“, sagt Burger. Als Leiter der Arbeitsgruppe Paläogenetik an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz beschäftigt sich der Anthropologe auch beruflich mit dem Thema. Im internationalen Projekt „LeCHE“ erforscht er mit anderen Wissenschaftlern das Phänomen der Laktasepersistenz. Dabei geht es um die vor rund 8000 Jahren innerhalb der europäischen Bevölkerung zum ersten Mal aufgetretene Genvariante, die es auch Erwachsenen ermöglicht, Milchzucker zu verdauen.

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1 Comment

  1. Mit einer Frau als Allergiker und Astmathiker kaufen wie seit Jahrzehnten bestimmte Produkte dank ihre Inhaltsstoffe nicht. Auch ist uns die Mehrzahl der Restaurants verwehrt, weil hinterher schwere Magenkrämpfe sicher sind. Das trifft nicht nur auf Lebensmittel zu, sondern auch auf Pharmazeutika. Die Zahl der Wirkstoffe, auf welche die Fru inzwischen allergisch reagiert, die füllt fast eine DIN A4 Seite

    Wir machen uns keine Gedanken darüber, ob wir dadurch besser, gesünder oder gar länger leben. Es gibt schlicht keinen Alternative.oder freie Wahl

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