Nichts ist weiblicher als das „X“


X-Chromosom,Bild: biotechnologie.de
Eine Professorin der Berliner Humboldt-Universität möchte mit einer kleinen Wortänderung traditionelle Geschlechterrollen in der Sprache aufbrechen. Hier erkennt der Leser schon, es geht um Gender mainstream, viel Geld, Zeit für pseudowissenschaftlichen Blödsinn.

Nach Aussagen dieser „Gelehrten“ würden sich Menschen oft diskriminiert fühlen, weil sie mit „Herr“ oder „Frau“ angesprochen werden.

Lann Hornscheidt vom Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien schlägt nun vor etwa von «Professx» statt von «Professor» oder «Professorin» zu sprechen. Toll, das X ist aber nicht geschlechtsneutral. Vielleicht ein kleines Nachhilfe-Semesterchen in Fragen Evolutionsbiologie/Genetik nötig? Es gibt exzellente Wissenschaftler in Deutschland die der Frau Professx erklären können, welche Rolle das X-Chromosom spielt. Weibchen haben nun mal zwei X-Chromosomen, dass macht sie weiblich. Kerle können sich des Y-Chromosoms erfreuen. Chromosomige Spielarten schenke ich mir. Die nicht-neutrale Setzung des Buschstaben X würde tatsächlich die Verweiblichung der gesamten Gesellschaft darstellen, von der Diskriminierung der Y-Chromosom-Träger ganz zu schweigen.

Sei die Frage erlaubt ob solche intellektuellen Entgleisungen vom Genuss weiblichen Hopfens herrühren, welcher als Gewürz beim Gerstensaft fungiert?

Ich bin sicher Frau Professx Hornscheidt wird einen sächlichen Buchstaben finden.

Nach einer Information des Kölner Stadt-Anzeigers

3 Comments

  1. Was bitte soll dieser Artikel? Würde ich mich als „Bright“ bezeichnen, würde ich mich davon distanzieren. „Gender mainstreaming“ generell mit „pseudowissenchaftlichem Blödsinn“ gleichzusetzen ist schon starker Tobak. Auch die Debatten um das „dritte Geschlecht“ werden ignoriert. Man mag die Idee von Frau Hornscheidt gut oder schlecht finden – diese polemische Argumentation ist würdelos.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.