Lombardi: „Ideologische NGOs“ stören „Vatikanverhöre“ bei UNO


UNO, Genf, Bild: unog.ch
Heiliger Stuhl äußert sich zu Wochenbeginn bei Antifolterkomitee in Genf – Bei UN-Anhörungen werden nach Darstellung des Vatikansprechers „nicht selten Fragen gestellt, die nicht direkt mit dem Text der Konvention zu tun haben“

kathweb

Vatikansprecher P. Federico Lombardi hat am Freitag die Absichten „ideologisch ausgerichteter NGOs“ zum bevorstehenden Anti-Folter-Verhör des Vatikans vor der UNO in Genf kritisiert. Lombardi äußerte sich im Vorfeld der Anhörung, die am kommenden Montag und Dienstag stattfindet. Der Heilige Stuhl ist 2002 für den Vatikanstaat der Anti-Folter-Konvention von 1984 beigetreten; im Rahmen der turnusmäßigen Überprüfungen von Unterzeichnerstaaten beschäftigt sich das Anti-Folter-Komitee der Vereinten Nationen derzeit erstmals mit dem Vatikan. Im Dezember 2012 hatte der Heilige Stuhl dazu seinen Erstbericht vorgelegt und auch veröffentlicht.

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