Weißes Kreuz: Kritiker wollen nicht mit „Homo-Heilern“ sprechen


weißes_kreuzEvangelischer Fachverband für Sexualethik und Seelsorge: Nicht nachvollziehbar, „wie Angehörige der schwul-lesbischen Interessensgruppen Menschen diskriminieren, die sich mit ihrer homosexuellen Orientierung nach Veränderung sehnen“

kath.net

Der evangelische Fachverband für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz hat sich enttäuscht über die „mangelnde Dialogbereitschaft“ von Kritikern gezeigt. Anlass ist der Kongress „Sexualethik und Seelsorge“ des Verbandes vom 22. bis 24. Mai in Kassel. Gegner des Treffens, darunter Homosexuellen-Gruppen, werfen dem Verband vor, „homophobe Positionen“ zu vertreten.

Die Gegner trafen sich am 28. April, um den Protest gegen den Kongress vorzubereiten. Bei der Veranstaltung in den Räumen der Kasseler Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen wollte das Weiße Kreuz mit den Kritikern ins Gespräch kommen. Die Mehrheit der Anwesenden habe aber entschieden, „dass wir keine Fragen gestellt bekommen, uns nicht erklären und die Veranstaltung umgehend verlassen sollen“, bedauerte der Leiter des Weißen Kreuzes, Rolf Trauernicht (Ahnatal bei Kassel).

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