Jesus war verheiratet? – Fälschung a lá Monty Python


Papyrus-Fragment "Evangelium der Ehefrau Jesu" (Bild: Karen L. King/HDS)
Papyrus-Fragment „Evangelium der Ehefrau Jesu“ (Bild: Karen L. King/HDS)
Pünktlich zu Leiden, Kreuz und Auferstehung Jesu Christi hatten führende Medien über nichts Besseres zu berichten, als die Uraltgeschichte aufzuwärmen, Jesus sei verheiratet gewesen.

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Es war gewissermaßen ihre Form, zum Hochfest der Christenheit über Jesus zu berichten und ihn doch gleichzeitig relativieren zu können. Der ORF zeigte sich begeistert, die Tageszeitung Die Welt titelte: „Das ‚Evangelium von Jesu Frau‘ ist echt“. Andere Medien waren zurückhaltender, tappten aber letztlich aus Sensationsgründen in dieselbe Verleumdungsfalle.

Alte jüdische Verleumdungspropaganda, die sich verselbständigte

Daß Jesus verheiratet war, wegen sexueller Ausschweifungen als Thora-Schüler entlassen worden sei und überhaupt ein liederliches Leben geführt habe, ja mit Maria Magdalena, einer Prostituierten zusammenlebte und Kinder zeugte, ist Verleumdungspropaganda, die so alt ist, wie Jesu Verfolgung und Hinrichtung. Infame Lügen, die von denselben jüdischen Kreisen ausgingen, die ihn ans Kreuz brachten. Eine Propaganda, die sich im Kampf gegen die Ausbreitung des Christentums unter Juden, aber auch allgemein nach Bedarf weiterentwickeln ließ und die sich verselbständigte, wie die teilweise Übernahme durch den Islam belegt. Lügen, die seit zweitausend Jahren von unterschiedlichen Gegnern der Christen neu aufgewärmt und wiedergekäut werden, besonders in den vergangenen 150 Jahren.

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Papyrus-Fund: Hatte Jesus eine Ehefrau?

2 Comments

  1. Es gibt schlicht keinen Text aus der Zeit, der über Jesus berichtet oder ein Ereignis wie in der Bibel geschildert beweisbar macht. Bis gut 70 Jahre nach dem Jesus-Märchen haben alle 15 schreibenden Zeitgenossen nichts berichtet. Plötzlich haben Autoren, die nie in Palästina waren und die Sprache nicht kannten, die haben fast 100 Jahre später gewusst wo Jesus wann war, wen er dort traf und was er in einer unbekannten Sprache sagte.

    In 30 vorliegenden Texten des Philon von Alexandria (15 v.C.-45 n.C.), ein Freund der Herodes Söhne, existiert kein einziger Hinweis auf Jesus Christus, Dabei hat er um 38 n.C. den hebräischen König Agrippa I in Caesarea besucht und ist danach nach Rom gereist.

    An der Jesus Legende stimmen die wesentlichen Element nicht, einzi Pilatus hat es gegeben auch wenn er 4 Tagesreisen weit regierte. Folglich ist es unerheblich ob der Jesus Typ Linkshänder, schwul, eine Frau oder sonst was war. Gleiches kann man eben so richtig dem tapferen Schneiderlein unterjubeln

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  2. Infame Lügen, die von denselben jüdischen Kreisen ausgingen, die ihn ans Kreuz brachten.

    Woah! Geht’s eigentlich noch eindeutiger und widerlicher?

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