Schamanen und das Drachenblut der Großstadthexen


Burjaten-Schamane mit Trommel im Zeremonialgewand (1904); der sibirische Schamanismus dient häufig als Paradigma des ethnischen Schamanismus. Bild: wikimedia.org/CC-PD-Mark
Mittler zur Geisterwelt oder Scharlatane? Schamanismus steht bei Esoterikern im Westen hoch im Kurs. Die Heimat der Schamanen aber ist Sibirien. Dort ist die Naturreligion verankert in einem Leben voller Härten.

Salzburger Nachrichten

Wunderheiler oder Lebenshelfer? Schamanen stehen in der modernen Welt mit ihrem boomenden Esoterik-Markt hoch im Kurs. Den Hunger nach Spiritualität und Ausgleich von Mensch und Natur stillen Bücher wie „Der Weg des Schamanen: Das praktische Grundlagenwerk“ oder „Die schamanische Reise als spiritueller Weg zu sich selbst“.

Allzu selten wird nach dem Ursprung des Schamanismus und seinem eigentlichen kulturellen Kontext gefragt. Verankert ist die religiös-magische Weltsicht bis heute unter anderem im äußersten Osten Russlands bei den sibirischen Völkern der Tschuktschen, Korjaken und Nanai.

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