ADHS-Behandlung wird oft abgebrochen


Various formulations of methylphenidate. Clockwise from top: Concerta 18 mg (Osmotic Pump), Medikinet 10 mg, Ritalin 10 mg, Methylphenidat TAD 10 mg, Bild: wikimedia.org/CC-BY-SA-3.0
Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen von Medikamenten gegen das „Zappelphilipp-Syndrom“ ADHS. Viele Kinder brechen die Therapie deshalb ab, ergibt eine neue Studie.

Von Christina HucklenbroichFrankfurter Allgemeine

Bis zu einem Viertel der Kinder, die wegen der Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung ADHS mit einem Medikament behandelt werden, brechen die Therapie wegen unerwünschter Nebenwirkungen wieder ab. Zu diesem Schluss kommen die Mailänder Pharmakologen Antonio Clavenna und Maurizio Bonati nach Auswertung von ausschließlich prospektiven Studien, die sich mit der Sicherheit von ADHS-Medikamenten befassten, in den „Archives of Disease in Childhood“ (doi:10.1136/archdischild-2013-304170).

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