Eine Weltregierung für das Internet, die alles verbietet


Die Freiheit des Internets hat auch negative Folgen, meint der Kunsthistoriker Bredekamp Foto: Junior Melo | CC-BY-SA 3.0
Pornographie und Hetze: Das Internet ist ein weitgehend rechtloser Raum, in dem absolute Freiheit vorherrscht. Das meint der Kunsthistoriker Horst Bredekamp. Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung fordert er eine „digitale Weltregierung“, die das Internet reguliert.

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Bredekamp, der an der Berliner Humboldt-Universität lehrt, prangert in dem Interview den Optimismus der Neunziger Jahre an. Damals hätten viele an die „anarchische Selbstorganisation“ des Internets geglaubt und Bedenken gegen ansteigende Kinderpornographie oder Antisemitismus im Internet beiseite geschoben. Heute sei das Internet „in manchen Bereichen ein antiwestlicher wie auch antiislamischer Hetzraum und ein Hort widerwärtiger Pornographie“.

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2 Comments

  1. Digitale Weltregierung gefordert, die das Internet reguliert ? Wozu den das ? Es gibt doch schon einen imaginären Gott der den Weltenlauf reguliert und der ist angeblich allmächtig und hat alles im Griff (auf dem sinkenden Schiff). Was soll da noch schiefgehen ? Digitale Weltregierung, lächerlich.
    😉

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  2. Früher war die „Heilige Inquisition“ diese „Weltregierung“ und für die Moral des Menschen zuständig. In der Heiligen Beichte wurden die Menschen auf ihre Gefährlichkeit untersucht.
    😉

    Wer nicht der damaligen Weltregierung folgte, wurde solange gefoltert bis er sein schrecklichesTechtel-Mechtel mit dem Teufel gestand. 😉

    Der gefolterte RestMensch wurde dann noch unter frommen Gemurmel der Gläubigen abgefackelt, damit dieser „UnMensch“ auch später nicht wieder auferstehen könne…… 😉

    Sowas brauchen wir im Christlichen Abendland wieder! 😉 😉 Dringend!
    😉 😉 😉

    Die „Beichte“ wird heute immerhin schon von der NSA minütlich abgenommen, uns zwar nicht nur bei Angela Merkel, sondern von der ganzen globalen digitalen Gesellschaft. 😉 😉 😉

    Die „Inquisition“ ist eben von Rom nach Washington umgezogen, entgegen der Vorsehung der Orthodoxe Kirche im 15. Jahrhundert, mit Moskau als dem ultimativen Erbe Roms nach dem Fall Konstantinopels. 😉 😉 😉

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