Streit um Religionsunterricht in Luxemburg


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Neue Regierung will staatlichen Werteunterricht einführen.

kath.net

In Luxemburg ist ein Streit um den Religionsunterricht entbrannt. Bisher hatten die Schüler die Wahl zwischen den Fächern „Katholische Religion“ und „Moral“. Die neue Regierungskoalition von Liberalen, Sozialdemokraten und Grünen unter Ministerpräsident Xavier Bettel will die Fächer durch einen einheitlichen staatlichen Werteunterricht ersetzen. Dagegen erhebt sich Widerstand. So wehrt sich die Bürgerinitiative „Fir de Choix“ (Für die Wahl) mit Unterschriftenaktionen und Schülerdemonstrationen gegen eine staatliche Bevormundung; sie tritt für die Beibehaltung der Wahlfreiheit ein. Auch die katholische Kirche wendet sich gegen den „Einheitsbrei“. Erzbischof Jean-Claude Hollerich sprach von einer Missachtung der Demokratie.

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