Amphibiensterben: Die Feinde des Killers


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Der gefährliche Chytridpilz tötet weltweit zahlreiche Amphibien. Nun hoffen Forscher, das Sterben mit Hilfe winziger Wassertiere eindämmen zu können.

Von Kerstin VieringSpektrum.de

Drei oder vier Stunden Fußmarsch durch die Pyrenäen mögen an sich ja eine schöne Sache sein. Wenn man aber 30 bis 40 Liter Wasser von einem Gebirgssee ins Tal hinunter schleppen soll, wird es ziemlich anstrengend. Vor allem, wenn es nicht bei einem Gewässer bleibt.

Allerdings ging es auch nicht um eine entspannte Wanderung. Denn die Forscher um Dirk Schmeller vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig sind dort in den Bergen lebenden Pilzvernichtern auf der Spur – in der Hoffnung, damit einen weltweiten Amphibienkiller bekämpfen zu können. So gelingt es in manchen Pyrenäengewässern winzigen Wasserorganismen offenbar, den gefährlichen Chytridpilz einzudämmen, der seit einigen Jahren weltweit Amphibien dahinrafft und wohl bereits zum Aussterben einiger Arten beigetragen hat.

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