Bildungsplan: Toleranz, Akzeptanz und christliches Menschenbild


20140405_demofueralle_stuttgart_Bildungsplan_2014-567x410Bildungsplandiskussion: Professor für öffentliches Recht erläuterte vor der baden-württembergischen CDU-Fraktion, dass nur Toleranz ein verfassungsmäßiges Erziehungsziel sein kann. Dagegen bedeute Akzeptanz, die Meinung eines anderen zu übernehmen.

kath.net

Nur die Toleranz kann ein verfassungsmäßiges Erziehungsziel sein, nicht die Akzeptanz. Toleranz bedeute, dass man andere Positionen dulde, ohne seine eigene Überzeugung aufgeben zu müssen. Akzeptanz bedeute hingegen, die Meinung eines anderen zu übernehmen oder zumindest ein zustimmendes Werturteil abzugeben. Dies sagte Ulrich Palm, Professor für öffentliches Recht an der Universität Hohenheim (Stuttgart), vergangene Woche bei einer öffentlichen Anhörung der CDU-Fraktion im baden-württembergischen Landtag in Stuttgart. Darüber berichtete das von der EKD verantwortete Internetportal „evangelisch.de“. Palm nahm in der Anhörung Stellung zu einem Arbeitspapier der grün-roten Landesregierung zum neuen Bildungsplan aus dem vergangenen Jahr. Das im Bildungsplan formulierte Prinzip der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ hatte bundesweit zu heftigen Diskussionen, zu fast 200.000 Unterschriften bei einer ablehnenden Petition und zu drei Demonstrationen besorgter Eltern in Stuttgart geführt.

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Link zur Präsentation von Prof. Ulrich Palm