Lästig: Die Kirche wirbt für die Thesen des Reformators


LutherLogo_50Die evangelische Kirche glaubt, dass Luthers Botschaft auch heute auf Menschen befreiend wirkt. Deshalb hat sie jetzt eine Broschüre vorgestellt, die Luthers Rechtfertigungslehre in die heutige Welt übersetzen soll.

Von Claudia KellerDER TAGESSPIEGEL

Albrecht Dürer war ganz wild darauf, den Wittenberger Bettelmönch Martin Luther zu porträtieren. Sicher witterte er ein gutes Geschäft, doch das war nicht der einzige Grund. Dürer war Luther dankbar: 1518 ließ er den Reformator wissen, dass dieser ihm „aus großen Ängsten geholfen hat“. Dürer hatte nämlich Angst, in die Hölle zu kommen. Er hatte gesündigt und fragte sich, wie er vor Gott bestehen könne. Wie bekomme ich einen gnädigen Gott? Diese Frage trieb auch Martin Luther um und viele andere im 16. Jahrhundert.

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2 Comments

  1. Die Thesen Martin Luthers sind doch bestens bekannt und beeindrucken immer wieder in ihrem psychopathologischen Irrsinn
    1) Die Juden alle umbringen, ihren Besitz vereinnahme und ihre Synagogegen anzünden
    2) Alles was nicht willig mitmacht zu Hexen erklären und umbringen
    3) All Gläubigen in gerechte Krige schicken damit sie die Feinde in christlicher Lieben würgen und totschlagen
    4) alle Weiber schwängern und im Kindbett verrecken lassen

    Martin Luthers Hetze gegen Ungläubige ist pathologischer Wahn und dient den „guten Christen“ 1938 als Vorlage zur Reichskristallnacht: „Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen…; Man sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken, … unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien (…) ihre Häuser desgleichen zerbrechen und zerstören.“

    Martin Luthers psychopathologischer Wahn ist typisch für das Menschen verachtende Christentum: „Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden, denn sie richten viel Schaden an, was bisweilen ignoriert wird, sie können nämlich Milch, Butter und alles aus einem Haus stehlen… Schaden fügen sie nämlich an Körpern und Seelen zu, sie verabreichen Tränke und Beschwörungen, um Hass hervorzurufen, Liebe, Unwetter, alle Verwüstungen im Haus, auf dem Acker, über eine Entfernung von einer Meile und mehr machen sie mit ihren Zauberpfeilen Hinkende, dass niemand heilen kann ….“

    Martin Luther als moralischer Drecksack definiert typisch christliche Liebe Tausendfach erprobt: “In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, daß Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.”

    Martin Luthers Hass gegen Frauen ist paranoid basierend auf krassem Auserwählt-Syndrom : „Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da. Frauen werden mit der Mutterschaft zum Werkzeug Gottes“.

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