Hinduisten und Shintoisten entweihen Kathedrale von Santiago de Compostela


Das Pilgerziel: Reliquienschrein des Apostels Jakobus, Bild: wikimedia.org/CC-BY-2.5
Die berühmte Kathedrale von Santiago de Compostela wurde durch buddhistische und schintoistische Riten geschändet.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Die Katholische Kirche untersagt in ihren Kirchen jede kultische Handlung einer anderen Religion. Durch die Durchführung eines fremden Ritus wird eine katholische Kirche profaniert und verlangt einen besonderen Ritus, um diese Entweihung zu beheben.
Dessen ungeachtet kam es im Rahmen einer vom örtlichen Tourismusverein organisierten „Japan-Woche in Santiago“ zur Schändung der Kathedrale des weltbekannten Wallfahrtsortes durch buddhistische Mönche und schintoistische Priester, die rituelle Gesänge und Tänze vorführten.

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2 Gedanken zu “Hinduisten und Shintoisten entweihen Kathedrale von Santiago de Compostela

  1. Rolo

    Zur Profanierung der Kirche (egal welcher), braucht man weder Hindus oder Shintoisten noch sonstige religiotische Fanatiker. Und Schändungen oder sonstige idiotische, ungerechte Vorgehensweisen sind schon gar nicht drin. Aber im Namen der eigenen „göttlichen Angelegenheiten“ spielt Vernunft so wenig eine Rolle, wie Anstand und Gerechtigkeit. (Der Verstand ist sowieso den Bach runter.)

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  2. Wie sagte ein berühmter bretonischer Kelte namens Obelix vormals:

    „Ich glaube, die Spinnen die Römer!“ 😉

    Diesen Pilgerweg von Griechenland ans „Ende der Welt“ – das Kap FinisTerra – gab es wahrscheinlich schon in der Bronzezeit und wird mit den Heldentaten des Herakles‘ in Verbindung gebracht. Das Pilgern durch die wilde kantabrische Lanschaft zum Kap gehörte möglicherweise auch zu keltischen InitiationsRiten, lange bevor ein jüdischer Messias namens Jesus in Palästina herumsprang.. 😉

    Die Katholen haben sich dann naxh Zwangsmissionierung mit „Feuer und Schwert“, das heidnische Heiligtum in Santiago de Compostella einverleibt, einen mythischen Jakob als Kumpan Jesu erfunden, und die antike Toleranz am Götterhimmel abgeschafft, um fortan einen eifersüchtigen morgenländischen Gott anzubeten: „Du sollst keine fremden Götter neben mir haben!“ 😉

    Es ist höchste Zeit diesem Mittelalterlichen Junggesellenverein endlich Toleranz und Zivilisation beizubringen oder „unser“ europäisches Weltkulturerbe künftig staatlich zu verwalten, wie das in Frankreich schon lange geschieht, damit „Pilger“ aus Japan und Indien nicht weiter katholisch diskriminiert werden. 😉 😉 😉

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