Bundestag: Kauder im christlichen Gottesrausch


Volker Kauder wies darauf hin, dass Christen die am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft sind Foto: Markus Hammes/CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Der Deutsche Bundestag hat sich am Mittwoch in einer aktuellen Stunde mit den in Nigeria entführten Christinnen befasst. Während Unionsfraktionschef Volker Kauder vor der Scharia warnte, hatte Annette Groth von der Linkspartei eine überraschende Rechtfertigung für die Terrorgruppe Boko Haram.

pro Medienmagazin

Volker Kauder erklärte, dass bei dem Konflikt zwischen Christen und Muslimen in Nigeria auch Macht- und Geldfragen eine gewisse Rolle spielten. „Wir brauchen gar nicht zu spekulieren: Boko Haram hat das Ziel, eine islamische Republik zu errichten, in der die Scharia gilt.“ Wie der CDU-Politiker im Gespräch mit Mitarbeitern des Hilfswerks „Open Doors“ erfahren habe, wolle Boko Haram die christliche Minderheit nicht nur der Scharia unterwerfen, sondern die Christen vollständig aus Nord-Nigeria vertreiben. „Wir haben allen Grund, dies auch offen anzusprechen“, sagte Kauder. Das Thema Glaubensfreiheit betreffe alle Religionen. Aber es sei die traurige Wahrheit, dass Christen die am häufigsten verfolgte Gruppe seien, und zwar vor allem in Staaten und Regionen, in denen Muslime die Mehrheit stellen.

weiterlesen

2 Comments

  1. So Ist es wenn der Kauder ins römische Colloseum steigt und mit den wilden Löwen um die Freiheit eines Christendemokraten kämpft. Zwar nur öffentlich – rechtlich, aber trotzdem heldenhaft. Bringt das ewigliche christliche PaybackPunkte für’s Paradies, sozusagen…? 😉 😉

    Gefällt mir

  2. Der Mann hat ein politisches Mandat im Bundestag die Anliegen seiner Wähler zu vertreten – sonst nichts

    Es ist weder gewünscht noch legitim die Interessen eines fremden Landes wie Vatikanstaat im Deutschen Parlament zu vertreten noch wie im Priesterseminar für das allerliebste Jesulein als ewig Untoter Zombie zu streiten. Die edlen Christen haben in Deutschland gewütet wie der allerletzte Dreck, von der Vergasung Behinderter, der Vernichtung von Millionen, dem Berauben erst der Andersgläubigen und danach der Steuerkassen bis hin zum massenhaften Ficken unschuldiger Kinder.

    Es geht einen Mandatsträger im Parlament nichts an, was irgendwelche religiös motivierten Typen in unterentwickelten Ländern machen, selbst wenn sich alle den Pimmel beschnippeln lassen oder Mädchen vergewaltigen weil es die „Kultur“ so will. Vor dem Bundestag für diese Verhältnisse jenseits seines Mandats Partei zu ergreifen, belegt nur man ist wie die Christen der unmittelbaren der Vergangenheit und wird sich genau so verhalten.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.