ZdK-Präsident beklagt autoritäres Gebaren junger Priester


Katholischer Pfarrer in einer Messe, dts
Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, beklagt eine Neigung zu autoritärem Denken und Auftreten bei jungen katholischen Priestern. Wir haben die hochproblematische Entwicklung, dass sich vom Priesteramt immer mehr auch junge Männer angezogen fühlen, die ins überhöhte Selbstverständnis des Würdenträgers zurückfallen und klerikal-autoritäre Verhaltensmuster leben, sagte Glück im Interview mit der Welt (Donnerstagausgabe).

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Manche, so Glück, brächten es zum Beispiel fertig, Frauen aus den Altarräumen zu verweisen. Glück kritisierte in diesem Zusammenhang die priesterzentrierte Richtung innerhalb der katholischen Kirche. Diese nehme es in Kauf, dass wir immer weniger Menschen erreichen, was in jener Richtung aber keine kritische Selbstreflexion auslöse, sondern oft eine selbstgerechte Haltung nach dem Motto, dass alles nur am Zeitgeist liege. Glück weiter: Es gibt in unserer Kirche gefährliche Selbstschutzreflexe.

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