Keine Kruzifixe in öffentlichen Gebäuden


Das Kreuz mit den Religionen
Das Kreuz mit den Religionen
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) begrüßt die von Martin Schulz initiierte Debatte über Kreuze in öffentlichen Einrichtungen. „Kreuze in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Gerichtsgebäuden stellen eine einseitige Parteinahme für eine bestimmte Religion dar und verletzen daher das Gebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität des Staates“, sagte René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA.

Pressemitteilung IBKA

„Nach dem Kruzifix-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts von 1995 ist das Kreuz ‚Symbol einer bestimmten religiösen Überzeugung und nicht etwa nur Ausdruck der vom Christentum mitgeprägten abendländischen Kultur.‘ Insofern gehen Umdeutungsversuche vom religiösen zu einem profanen Symbol fehl. Vom modernen Staat kann der Bürger erwarten, dass er sich nicht in die weltanschaulichen Belange seiner Bürger einmischt. Die Entfernung von Kreuzen aus öffentlichen Institutionen wie Schulen und Gerichten ist daher ein Gebot der Religions- und Weltanschauungsfreiheit.“

Hintergrund

In einer Fernsehdebatte am 15.05. sprach sich Martin Schulz gegen Kruzifixe in öffentlichen Einrichtungen aus. Dies hatte empörte Reaktionen zur Folge.

Über den IBKA

Im IBKA haben sich nichtreligiöse Menschen zusammengeschlossen, um die allgemeinen Menschenrechte – insbesondere die Weltanschauungsfreiheit – und die konsequente Trennung von Staat und Religion durchzusetzen. Wir treten ein für individuelle Selbstbestimmung, wollen vernunftgeleitetes Denken fördern und über die gesellschaftliche Rolle von Religion aufklären.

Ansprechpartner

Rainer Ponitka
Tilsiter Str. 3
51491 Overath
Tel.: 02206 8673261
Mobil: 0170 8122250
E-Mail: rainer.ponitka@ibka.org
Druckfähiges Portrait
Web: http://www.ibka.org

1 Comment

  1. Schon 1936 hatte Adolf Hitler auf einer Gauleitertagung in München – sich aus tiefen Respekt vor seiner Katholischen Kirche – gegen Anträge seines Braunen Ideologen Rosenberg und einiger verwirrter Parteigenossen zur Entfernung der Kreuzen und Kruzifixen aus Schulen und Amtsstuben gewandt. 😉 😉 😉

    Die Bundesrepublik – als Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches – sorgt eben nur als Hitler’s Testamentsvollstrecker für diese „bewährte“ und „erhaltenswerte“ Kruzifix Regelung? 😉 😉 😉

    Quelle: Karl-Heinz Deschner: „Mit Gott und dem Führer“

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