Vatikan: „Was Missbrauch ist, bestimmen wir“


missbrauch_katholKomitee bescheinigt Kirchenleitung insgesamt „ernsthafte und substanzielle Reformen“ entsprechend den Zielen der Antifolterkonvention

kathweb

Das UN-Antifolterkomitee der Vereinten Nationen hat am Freitag in Genf das Schlussdokument zu einer turnusmäßigen Überprüfung des Heiligen Stuhls veröffentlicht, das auch Kritik enthält. Grundsätzlich sieht sich der Vatikan allerdings weitgehend in seiner Linie bestätigt. Beeinsprucht wurde vom Vatikan jedoch die Sprachregelung, weil das UN-Komitee in der Stellungnahme unterschwellig den Eindruck erwecke, dass sexueller Missbrauch unter den Folterbegriff im Sinne der UN-Konvention falle.

Der am Freitag von dem Gremium in Genf veröffentlichte Text würdige umfassend die Bemühungen der Kirchenleitung im Kampf gegen Folter und sexuellen Missbrauch Minderjähriger, heißt es in einer Erklärung des Heiligen Stuhls. Dies betreffe auch die finanzielle Entschädigung und andere Hilfen für Missbrauchsopfer.

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1 Comment

  1. Hier reden offensichtlich 2 Instituionen aneinander vorbei.

    Nach kanonischem Recht sind „Jugendliche“ unter 12 Jahren alt, nach weltlichem Recht 14 Jahre. Das paßt überhaupt nicht zusammen, zumal in den diversen Religonen Kinder von 12 Jahren und älter heiratsfähig sind – so wie es in der Steinzeit üblich war. Im Islam gibt es immer neue Fatwas die Altersgrenze von 12 auf 8 Jahre zu senken, weil ihr heiliger Prophet Mohammed ein eifriger Kinderficker mit seiner 9-jährigen Aischa war.

    Mit den Standards der US-Bischöfe von 2012 sind Priester nur noch pädophil, wenn sexueller Kontakt mit mehr als 1 Kind unter 12 Jahren besteht. Etwa 52% des sexuellen Missbrauchs betreffen die Altersgruppe 12-15 Jahre, 26% der Fälle 8-11 Jahre und 5% der Fälle das Alter darunter bis hin zum Missbrauch von Babys. Allein durch diesen Ansatz hat man gut 75% der Fälle sexuellen Mißbrauchs abgeschafft – Halleluja und Hosianna

    Die pädophilien US-Priester kosten die Kinderficker Sekte weit über 3 Milliarden US$ an Strafen und Abfindungen mit bis zu 1,3 Mio. US$ je Opfer. Der Jesuitenorden und 11 US-Bistümer sind insolvent, weitere folgen.

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