Richard Dawkins nennt sich einen „säkularen Christen“


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Am vergangenen Samstag erklärte der britische Paradeatheist, der Evolutionstheoretiker Richard Dawkins, auf dem Hay Festival, er sei ein „säkularer Christ“. Dawkins stellte den ersten Band seiner Ende des letzten Jahres erschienenen Biographie vor und sagte, er glaube nicht an das Übernatürliche, aber schätze die religiösen Zeremonien. Gleichwohl spielt er mit dem Übernatürlichen, denn seine Biographie hat den Titel: „An Appetite For Wonder“.

Von Florian RötzerTELEPOLIS

Auf dem nämlichen Festival behauptete der Genetiker Steve Jones vom University College London, dass die Atheisten allmählich aussterben, während die Christen eine neue Blüte erleben könnten. Als Genetiker, der wie Dawkins viel über Evolutionsbiologie geschrieben hat, gibt er dafür eine ganz einfache Erklärung. Der demografische Wandel in den stärker vom Säkularismus geprägten Ländern wie den europäischen sei nicht nur die Ursache für die Vergreisung, sondern auch für die Kinderarmut.

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1 Comment

  1. Vorsicht Richi, wenn das die Christen nur mal nicht wieder für ihre Propaganda nutzen. Der Ottonormalreligiot versteht das mit dem „säkularen“ eh´nicht. Also könnte es bald heißen: Der Dawkins ist einer von uns. 😉

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