Kardinal Bertone verursacht Finanz-Desaster in Millionen-Höhe


Kardinal Bertone in Polen (Juni 2007), Bild: wikimedia.org/CC-BY-SA-3.0-migrated
Der frühere Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone hat in Rom tiefe Finanzlöcher hinterlassen. Er sagt aber: Alles ist ganz regulär gelaufen.

Von Paul KreinerDER TAGESSPIEGEL

Sieben Jahre lang, von Benedikt XVI. berufen, war Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone der mächtigste Mann im Vatikan. An seiner Eignung für indes kamen immer mehr Zweifel auf. In der Kurie hielt man ihm übersteigerten Selbstdarstellungsdrang ebenso vor wie Unfähigkeit zu Verwaltung und Menschenführung, darüber hinaus – ganz unverhohlen – „politische Dummheit“. Nach dem Vatileaks-Skandal gehörte die Ablösung Bertones zu den dringenden Wünschen, die die Kardinäle beim Konklave an den neuen Papst richteten, und Franziskus wartete nicht lange zu.

Seit Sommer 2013 ist der heute 79-jährige Bertone also offiziell „zurückgetreten“, aber er sorgt weiterhin für Wirbel.

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