Was darf Satire? Der schmale Grat zwischen Kunstfreiheit und Menschenwürde


quelle: supernature.forum
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Anfang Mai lösten die beiden Schweizer Kabarettisten Giacobbo und Müller eine Welle der Empörung aus. Nach einer Reihe von Witzen auf Kosten des Islams hagelte es Kritik und Rassismusvorwürfe. Auch von deutschen und österreichischen Satirikern werden in den Augen Vieler immer wieder die Grenzen zur Geschmacklosigkeit überschritten. Für die Gerichte und Aufsichtsbehörden ist Satire aber keine Frage des Geschmacks, sondern eine der sich in ihr verbergenden Aussage.

Von Patrick LieblWEB.DE

Als der Schweizer Kabarettist Mike Müller in seiner TV-Show anmerkte, dass Muslime auf dem Mars immerhin genügend Steine für ihre Steinigungen finden würden, war für viele das Fass übergelaufen. Anlass war ein Verbot von Marsflügen, welches die Oberste Islamische Behörde der Vereinigten Arabischen Emirate für alle Muslime erließ. Müller krönte damit eine Reihe von Seitenhieben, die er und sein Kollege Viktor Giacobbo Richtung Islam ausgeteilt hatten. Der Islamische Zentralrat in der Schweiz kündigte daraufhin eine Beschwerde vor der zuständigen Ombudsstelle an. Diese wird den Fall nun prüfen müssen und dabei zwischen unterschiedlichen Werten abwägen.

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1 Comment

  1. Es ist eindeutig zu unterscheuiden zwischen Einzelpersonen und institutionellen Schwachsinn wie etwa Religionen, der Einfaltspinsel für seine Zwecke missbraucht

    Neben freier Wissenschaft wichtig ist die Wertung wissenschaftlicher Arbeit frei von Blasphemie und Klagen analphabetischer Dumpfbacken, die ständig Sonderrechte für ewige „Wahrheiten“ fordern und die Menschenrechte negieren. Religiös parasitäre Gruppen als Staat im Staate überleben nur mit Sonderrechten, Gewalt und Mord, Wettbewerb in Wissen, Leistung und Arbeit begreifen die Religioten nicht.

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